Wassernachschub: mit Netz und ohne doppelten Boden

 

(13.05.2017) Nach vielen Tagen ohne nennenswerten Niederschlag waren die neu angelegten kleinen Wasserflächen in unserer Sandgrube bei Bachern Anfang Mai schon fast ausgetrocknet. Und das, wo sich eben erst wieder Amphibien angesiedelt hatten!

Doch mit vereinten Kräften wurde ein Lösung gefunden: Mittels IBC-Containern und Anhänger (Danke an Willi Rottenegger) wurden 2000 l Wasser zu den austrocknenden Tümpeln transportiert und so die Kaulquappen von Erdkröte und Grasfrosch vor dem nahenden Vertrocknungstod gerettet.

 

Bei der Gelegenheit wurden auch gleich die schiefen Absperrungspfosten federführend von Wolfgang Zilling wieder ins Lot gebracht und von Susanne Botsch und Ulrich Wollenhaupt ein Netz über die Wasserflächen gespannt. Damit sollen die nun geretteten Nachwuchsamphibien zumindest die ersten Jahre vor ungebetenen Gästen und hungrigen Räubern geschützt werden - ein Stockentenpärchen hatte sich am reich gedeckten Tisch schon einquartiert.

Bei der Auflistung der Helfer darf natürlich Guntram Braas nicht fehlen, der ebenfalls mit Rat und Tat vor Ort dabei war.

 

Und wie immer gab es auch bei diesem Einsatz in der Sandgrube wieder etwas zu entdecken: ein Zaunkönig-Pärchen brütet hinter den Wurzeln am Steilhang. (Susanne Botsch)

Sehnsüchtig von Erdkröten und Grasfröschen erwartet: Wassernachschub nach vielen trockenen Tagen
Sehnsüchtig von Erdkröten und Grasfröschen erwartet: Wassernachschub nach vielen trockenen Tagen
Willi und Guntram haben alles im Blick
Willi und Guntram haben alles im Blick
Damit die vielen Kaulquappen zumindest in den ersten Jahren in Ruhe heranwachsen können ...
... kommt vorübergehend ein Netz über die kleinen Wasserflächen.
Einer links ...
... und zwei rechts. So werden die Absperrpfosten wieder gerade
... und zwei rechts. So werden die Absperrpfosten wieder gerade
Auch wenn es so aussieht: Wolfgang ist nicht auf der Suche nach Wasseradern
Auch wenn es so aussieht: Wolfgang ist nicht auf der Suche nach Wasseradern
Gut versteckt, aber trotzdem entdeckt: Ein Zaunkönig-Pärchen brütet hinter herabhängenden Wurzeln
Gut versteckt, aber trotzdem entdeckt: Ein Zaunkönig-Pärchen brütet hinter herabhängenden Wurzeln


Lagebesprechung
Lagebesprechung
Vor der Arbeit
Vor der Arbeit
Fertig!
Fertig!
Die Kette!!!
Die Kette!!!
Gelungene Sache - nicht zuviel, nicht übertrieben
Gelungene Sache - nicht zuviel, nicht übertrieben
Unser Insektenhotel findet bereits Bewohner
Unser Insektenhotel findet bereits Bewohner
Auch zusätzliche Nistkästen wurden angebracht
Auch zusätzliche Nistkästen wurden angebracht
Experten schätzen diese naiv jungsteinzeitlichen Zeichen auf ca. 3 Monate
Experten schätzen diese naiv jungsteinzeitlichen Zeichen auf ca. 3 Monate
Blick vom Ende der Grube hin zum Ausgang
Blick vom Ende der Grube hin zum Ausgang
 

Juli Pflegeeinsatz in Bachern

(08.07.2015)

Im Frühjahr wurde unsere Sandgrube in Bachern landschaftspflegerisch hervorragend umgestaltet. Dabei mußte für die Maschinen der ehemals enge Zugang erheblich verbreitert werden. Seitdem lädt dieses "Tor" doch auch die vierrädrigen Gäste zur Einfahrt in die Grube ein - ist ja Sand!

Genau dieses wollen wir eben nicht aktiv unterstützen, denn somit haben weder Tierwelt noch der ungefestigte Boden die notwendige Ruhe.

 Ketten her!

Da weder ein Schild noch regelmäßiger Besuch unsererseits diese Gäste fernhält, hilft also nur die mittelalterliche Methode - eine Kette als Absperrung.

Die Kette mit den dazugehörigen Pfosten wurde heute also in Bachern angebracht. Den Schlüssel hierfür hält nicht Petrus, sondern Ulrich, unser Gebietsbetreuer.

Herzlichen Dank an die Mitwirkenden, die sich hier spontan zusammenfanden.

(Susanne Botsch)


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