Der LBV Augsburg sagt „Danke"

 

Herzlichen Dank allen, die uns 2016 mit ihrer Mitgliedschaft oder ihrer Spende unterstützt haben!

 

Danke, dass Sie in großer Zahl an unseren Führungen, Batnights und Monatstreffen teilgenommen haben!

Unser besonderer Dank gilt allen Aktiven, die sich in unseren Arbeitsgemeinschaften und bei unseren Landschaftspflegeeinsätzen tatkräftig für die Natur in und um Augsburg eingebracht haben!!

 

Sie alle haben dazu beigetragen, dass der LBV Augsburg  im Jahr 2016

  • erstmals eine, wenn auch mit 8 Wochenstunden noch kleine, hauptamtliche Stelle schaffen konnte. Dagmar Blacha, Diplom-Geographin und Umweltbildnerin, entlastet uns Ehrenamtliche, kümmert sich um Fördergelder, ist Anlaufstelle für Viele, setzt neue Impulse. Danke, Dagmar, wir brauchen dich!
  • eine 6,6 ha große, für den Wiesenbrüterschutz wichtige Fläche im Unterthürheimer Ried erwerben konnte. Dank staatlicher Zuwendungen hat sich jeder Euro, den wir hier eingesetzt haben, versechsfacht. Zusammen mit den Besitzern angrenzender Naturschutzflächen schaffen wir hier einen neuen Lebensraum für Großen Brachvogel, Kiebitz und andere bedrohte Arten.
  • seine Mitgliederzahl dank professioneller Unterstützung von 1200 auf 2000 erhöhen konnte. Mit diesen vielen Stimmen gewinnt unser ehrenamtlicher Naturschutz in der Stadtgesellschaft und im Landkreis weiter an Stellenwert.
  • fast alle 2200 Ersatz- und Ausgleichsflächen in Stadt und Landkreis auf ihren ökologischen Zustand hin kontrollieren konnte. Das vom Bayerischen Naturschutzfonds aus Mitteln der Glücksspirale geförderte Projekt lieferte eine Fülle an Daten, entsprechend zeitintensiv gestaltet sich die Auswertung für unsere beiden Fachleute Dr. Hermann Stickroth und Wolfgang Weiner. Die Ergebnisse werden sicher landesweit für Furore sorgen.
  • sich in einer fantastischen Sommerserie in der Augsburger Allgemeinen bestens präsentieren konnte. In 12 Folgen wurden in großer Aufmachung 12 Tierarten und 12 LBV-Aktive vorgestellt. Die Serie hat unseren Bekanntheitsgrad kräftig erweitert.
  • viele neue Nistmöglichkeiten für Vögel und Fledermäuse schaffen konnte. Die untere Naturschutzbehörde der Stadt Augsburg hat uns 100 Nistkästen zur Verfügung gestellt, die unsere AG Fledermäuse in enger Abstimmung mit der Stadtforstverwaltung im Stadtwald angebracht hat. Und in Zusammenarbeit mit dem BN Augsburg und toller Unterstützung durch das Vincentinum durften wir dort Wohnraum für Gebäudebrüter schaffen.
  • in zwei neue Balkenmähern und einen neuwertigen VW-Bus investieren konnten. Wir sind nun auf Jahre hinaus bestens ausgestattet ist, um bestehende und neue Landschaftspflegeprojekte  anzupacken.
  • seine Flächen, allen voran die Sandgrube Bachern, als  Lebensraum vieler spezialisierter Arten gestalten konnte.

 

Der LBV Augsburg wünscht Ihnen alles Gute für 2017!

Bleiben Sie uns treu - wir haben für 2017 schon viele neue Ideen.


Vortrag November 2016: Geocaching - harmlos oder Bedrohung?

Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia

(25.10.2016) Geocaching, die moderne Variante der Schnitzeljagd aus Übersee.

Ein Schatz, der „Cache“, wird dabei auf einer entsprechenden Plattform, z.B. www.geochaching.de, im Internet hinterlegt. Die Daten können entweder direkt zum Schatz führen (langweilig) oder zu Wegepunkten, die es gilt zu finden, so daß man sich dem Schatz schrittweise, mit immer höherer Spannung, nähert.

Registrierte Benutzer können sich auf der o.g. Plattform „ihren“ Schatz aussuchen. Die Suche findet mittels eines GPS Geräts statt. Ist der Suchende erfolgreich, so vermerkt er seinen Erfolg direkt vor Ort und verläßt den Fundort ohne daß er den Schatz dabei mitnimmt.

Das Konfliktpotential dieser Freizeitbeschäftigung liegt dabei auf der Hand. Störungen der Natur, Störungen von Flora und Fauna scheinen vorprogrammiert.

Christiane Geidel, LBV-Zentrale Hilpoltstein, wird in ihrem Vortrag,

 

"Geocaching - Harmloser Natursport oder ernsthafte Bedrohung für felsbrütende Vogelarten?"

 

genau diese Thematik ansprechen und dabei auch Lösungsvorschläge unterbreiten – und manches Mal steht der Cache in keinerlei Konflikt zum Tier – darüber aber mehr in ihrem Vortrag.

 

Der Vortrag findet im Rahmen unseres Monatstreffens am Mittwoch, den 02.11.2016 ab 19:30 Uhr im Obergeschoß der Pizzeria "Mamma Mia" in Haunstetten statt.

 

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

(Stefan Höpfel)


Die inoffizielle Lechstau 21-Statistik

(19.10.2016) Mehrmals jährlich sind die LBV Kreisgruppen Augsburg und Landsberg am Lech seit 1993 am Lechstau 21 aktiv, um den damals völlig verfilzten und mit Grauerlen zugewachsenen Damm frei von Gehölzen zu halten und durch schonenden Balkenmäher-Einsatz und anschließendes händisches Abrechen dafür zu sorgen, dass der wertvolle Magerrasen mit artenreicher Fauna und Flora erhalten bleibt. Wie anstrengend und gleichzeitig erfüllend diese Einsätze in der Gruppe sind, wurde schon oft geschildert.

 

Deshalb dieses Mal eine rückblickende Statistik, welche die beeindruckende Leistung der inzwischen mehr als 20 Einsatzjahre am Lechstau 21 mit Augenzwinkern zusammenfasst:

 

Fläche:

Seit Beginn der Pflegeeinsätze wurden 74 ha Fläche abgemäht und zusammengerecht. Das entspricht immerhin 104 Fußballfeldern oder 157.682 wohlverdienten Hängematten.

 

Arbeitszeit:

Würde man die für die Einsätze geleistete Arbeit als normaler Arbeitnehmer mit einem 8 Stunden-Tag vollbringen, bräuchte man dafür fast 2 1/2 Jahre.

 

Energie:

Durch die zum allergrößten Teil händische Arbeit wurden seit Beginn des Pflegeeinsatzes mehr als 1,9 Mio. Kilokalorien geleistet. Um die verbrauchte Energie wieder aufzutanken dürften die LBV-Mitglieder dafür 25.390 Kugeln Vanilleeis essen. Wenn sich das nicht verlockend anhört!

Wer es eher aus sportlicher Sicht sieht: als durchschnittlicher Fitnessstudiobesucher hätte man für diese Energie 4882 Stunden ins Studio gehen müssen. Aber dafür hätte man dann über die Jahre auch € 16.213 an Mitgliedsbeiträgen gezahlt. Dann lieber Sonne, frische Luft und nette Menschen!

Das Kraftwerk am Lechstau 21 muss für die Erzeugung dieser Energiemenge übrigens nur knapp 11 Minuten betrieben werden.

 

Essen:

Nachdem Vanilleeis bei den meist vorherrschenden Temperaturen als Stärkung nicht sehr geeignet ist, besteht die gemeinsame Brotzeit (neben Käse, Gurken usw.) aus Würsten mit Brezen und Senf. Und auch hier ist über die Jahre beeindruckend viel zusammengekommen (alle Vegetarier mögen uns verzeihen):

- 4140 Würstchen

- 138 Gläser Senf

- 2760 Brezen

 

Ersatzteile:

Wo gehobelt wird, fallen Späne und wo gerecht wird, lösen sich die Zinken aus dem Arbeitsgerät. Über die gesamte Zeit immerhin ca. 460 Stck. die unser Gerätewart Willi Rottenegger aber sogleich wieder angeschweißt. 

 

Die Zahl der Blasen an den Händen wurde übrigens nicht erfasst - wir wollen ja niemanden demotivieren...

 

Kreuzenzianameisenbläuling, Ragwurz, Pyramidenorchis & Co. sagen herzlichen Dank für die jahrelangen Einsätze und beschenken uns mit üppig blühenden Lechstaudämmen! (Bernd Achtnicht)

 

 

 


Was bringt die Besenderung? - Radiobeitrag in Bayern 2

(15.10.2016) Passend als Ergänzung zum Vortrag über die Vogelzugforschung mit Satellitentechnologie beim Monatstreffen im September sendete Bayern 2 einen kurzen Beitrag zum Thema. Neben Informationen zum Projekt icarus (International Cooperation for Animal Research Using Space) und damit verbundene Möglichkeiten für die Vogelkunde werden auch andere Nutzungsmöglichkeiten wie z. B. das Auffinden von Wanderheuschrecken-Brutstätten oder die Ebola Früherkennung vorgestellt.

 

     Direkt anhören kann man den Beitrag hier.

     (Download durch Rechtsklick auf den Link und "Speichern unter...")

 

Nach dem Motto "das Beste kommt zum Schluss", beginnt der Beitrag erst am Ende der Sendung bei 20 Minuten und 16 Sekunden. (Bernd Achtnicht)


Einladung zum Landschaftspflegeeinsatz am Lechstau 21

(12.10.2016) Am kommenden Samstag steht unser großer Landschaftspflegeeinsatz am Stau 21 an, den wir wie immer zusammen mit der Kreisgruppe Landsberg durchführen werden. Vorab wurde bereits viel gemäht, wir rechen es nun zum Abtransport mit dem Ladewagen zusammen. Die Kreuzenzianameisenbläulinge und Pyramidenorchisse freuen sich auf uns, denn wir sichern ihr Überleben.


Daher herzliche Einladung zur Mitarbeit:

Samstag, 15.10.16, 9:00 Uhr Abrechen der Dämme am Lechstau 21 bei Prittriching

Zur Anfahrt in Prittriching Richtung Sportplatz abbiegen, links daran vorbei zum Waldrand. Bitte das Gesperrt-Schild beachten und vor dem Wald parken. Hier geht es zur Anfahrtsplanung mit GoogleMaps, markiert ist die offizielle Parkmöglichkeit, danach bitte zu Fuß weiter in Richtung Lechstau.

(Martin Trapp)


Studenten werben um Unterstützung für den Naturschutz

(09.10.2016) In den nächsten Wochen werben wieder Studenten um neue Mitglieder für den LBV. Martin Trapp, Vorsitzender unserer Kreisgruppe, erklärt: „Durch diese Aktion möchten wir gezielt auf unsere Arbeit im Landkreis aufmerksam machen und weitere Unterstützer für die gute Sache gewinnen.“

Bereits über 1.300 Mitglieder zählt der LBV im Landkreis, bayernweit sind es sogar 75.000 Menschen, die den LBV unterstützen. Doch um der Natur vor der Haustür auch dauerhaft Gehör auf allen politischen Ebenen zu verschaffen, zählt jede Stimme.

Die jungen Werber nehmen keine Bargeldspenden entgegen und sind am T-Shirt mit LBV-Logo zu erkennen. Ferner können sie sich mit einem Mitarbeiterausweis ausweisen.

Hier finden Sie die vollständige Presseinformation im PDF-Format. (D. Blacha / M. Trapp)


Einladung zum Monatstreffen am 5. Oktober 2016

(01.10.2016) Es ist wieder so weit: am Mittwoch, 5. Oktober 2016 um 19:30 Uhr findet im "Mamma
Mia", Landsbergerstraße 3 in Haunstetten im Saal im 1. Stock unser nächstes Monatstreffen statt. Mitglied oder Interessierter - Sie sind herzlich willkommen!


Wir lassen den Rückblick auf die letzten 4 Wochen diesmal weg, um ausreichend Zeit für 2 interessante Kurzvorträge zu haben:


Anna Schneider (sie hat unsere tolle Sommerserie in der AZ mit dem Thema "Eisvogel" eröffnet) hat am Sommercamp der Vogelwarte Radolfzell teilgenommen und spannende Einblicke in aktuelle Wissenschaftsthemen bekommen. Sie wird uns von Amseln und von Ameisen berichten. Von Amseln,
da dazu am Max-Planck-Institut ein Forschungsprojekt läuft, von Ameisen, da Anna dort einen Ameisenkundler kennengelernt  und von ihm faszinierende Details aus dem Leben dieser Tiere erfahren hat.

 

Gerhard Höret (auch ihn kennt jetzt jeder Zeitungsleser) kümmert sich schon seit Jahrzehnten um die Schleiereulen in unserer Region. Er will am Mittwoch sozusagen aus dem Nähkästchen plaudern und uns an
Erlebnissen bei der Kastenkontrolle von Schleiereulen teilhaben lassen. Dazu gibt es tolle, ganz neue Bilder, denn dieses Jahr wird wohl ein Erfolgsjahr im Schleiereulenschutz mit vielen Zweitbruten in den Kästen
von Gerhard Höret und Andreas Müller. (Martin Trapp)


Nachlass zu verschenken

† Thomas Enger
† Thomas Enger

(20.09.2016) Eines unserer aktiven Mitglieder ist aus unserer Mitte geschieden:

Thomas Enger, 59 Jahre alt, starb nach kurzer, schwerer Krankheit am Montag, den 19.09.2016.

Sein Wille war es, seine Sammlung an Büchern an interessierte Mitglieder zu geben. Aus diesem Grund werden sie hier bis Mitte Oktober angezeigt. Interessenten melden sich unter stefan@hoepfel.de .

  • Einhard Bezzel - Vögel - blv Verlag - 2011 - Zustand nahezu neu
  • Erika Markmann - Zimmer Pflanzen-Pflege - Gräfe & Unzer - 1988 - nahezu neu
  • Christine Recht - Grünpflanzen fürs Zimmer - Gräfe & Unzer - 1989 - nahezu neu
  • Flegg/Hoskiong - Vögel Europas - Könemann Verlag - 1998 - nahezu neu
  • National Geographic Society - Birds of North America - 1996 - neu
  • Neuner - Pilze - BLV Naturführer - 1977 - gebraucht
  • Detlef Singer - Was fliegt denn da? - Kosmos Naturführer - 2006 - neu
  • Stichmann/Kretschmar - Der neue Kosmos Tier- und Pflanzenführer - Kosmos - 1994 - gebraucht
  • Eisenreich/Handel/Zimmer - Tier- und Pflanzenführer für unterwegs - BLV - 1996
  • Nicolais - Singvögel - Gräfe & Unzer - 3. Auflage - nahezu neu
  • gerahmtes Bild - American Flamingo - Stich, farbig - ca. 41cm * 51cm (Glasrahmenmaß)
  • gerahmtes Bild - Great Blue Heron - Stich, farbig - ca. 41cm * 51cm (Glasrahmenmaß)
  • gerahmtes Bild - Brown Pelican - Stich, farbig - ca. 41cm * 51cm (Glasrahmenmaß)
  • gerahmtes Bild - Kingfisher - Stich, farbig - ca. 41cm * 51cm (Glasrahmenmaß)

Bitte keine falsche Scham, es war der erklärte Wille unseres ehemaligen Mitglieds!

(Stefan Höpfel)

 

 

 


Schleiereulen Webcam und Vortrag beim Monatstreffen

(18.09.2016) Der Kreisgruppe Unterallgäu ist eine kleine Sensation geglückt, sie konnte im Raum Memmingen eine Webcam in einem Schleiereulen-Nistkasten installieren. Seit 7. September ist die Webcam online und kann unter folgendem Link erreicht werden:

 

http://memmingen-unterallgaeu.lbv.de/webcams/schleiereulen-webcam.html

 

In diesem Zusammenhang auch gleich der Hinweis auf das nächste Monatstreffen der Kreisgruppe Augsburg am 5. Otkober um 19:30 Uhr in der Gaststätte „Mamma Mia“ in Haunstetten: hier wird u. a. unser Mitglied Manfred Höret einen ca. 30-minütigen Vortrag über die Beobachtungen beim Kontrollieren der Schleiereulenkästen im Kreis Augsburg halten.

Wir freuen uns auf Ihr kommen! (Bernd Achtnicht)


Rechenzentrum am Lechstau 21

Kreuzenzian mit Kreuzenzian-Ameisenbläuling-Eiern
Kreuzenzian mit Kreuzenzian-Ameisenbläuling-Eiern
Vor dem Einsatz
Vor dem Einsatz
Organisatorisches zuerst: eintragen in die Teilnehmerlisten
Organisatorisches zuerst: eintragen in die Teilnehmerlisten

(04.09.2016) Mehrmals jährlich werden die Dämme um den Lechstau 21 in Teilabschnitten durch die Kreisgruppen Augsburg und Landsberg des LBV gemäht und abgerecht. Fast alles in Handarbeit, nur unterstützt durch wenige Maschinen. Die regelmäßigen Einsätze sind wichtig, um den nährstoffarmen Kies-Boden zu erhalten, der Voraussetzung für den Erhalt der dort vorhandenen Artenvielfalt ist. 

Händisch ist es im Gegensatz zur konventionellen Mahd möglich, gezielt einzelne Pflanzen stehen zu lassen. So bleiben z. B. die auf dem Kreuzenzian abgelegten Eier des stark gefährdeten Kreuzenzian-Ameisenbläulings verschont und die ebenso faszinierende wie fragile Kette der Fortpflanzung dieser Schmetterlingsart (als Parasiten der Knotenameisen, siehe auch hier) kann sich fortsetzen.

  

Ein beeindruckendes Bild der Zusammenarbeit zeigten die etwa 35 aktiven Helfer beim Einsammeln des Mähgutes, treffend beschrieben durch das bei den Arbeiten gefallene Wort „Rechenzentrum“.

Mit weniger Unterstützung mussten im Vorfeld Marianne Fromm und Dietrich Peter auskommen, die neben dem Suchen und Markieren der seltenen Pflanzen auch das Mähen der Teilflächen übernommen hatten. Wer schon einmal stundenlang auf schrägen Flächen hinter einem rüttelndem Balkenmäher gelaufen ist, kann sicherlich den Aufruf nach weiteren Helfern zur gelegentlichen Ablösung an den Mähgeräten nachvollziehen.

 

Dass sich die Arbeit „lohnt“ ist auch für Laien, insbesondere in den Sommermonaten, unverkennbar: überall blühende und bunte Flächen. Orchideen und Enziane machen Lust auf weitere Entdeckungen und lassen das vielleicht verstaubte Bestimmungsbuch im Bücherregal zu Hause vermissen.

Den hohen botanischen Stellenwert des Lechstaus 21 können Fachleute wie Manfred Harant vom LBV Landsberg beurteilen, der im vergangenen Juni eindrucksvoll die Pflanzenwelt dieser Flächen im Rahmen einer Führung erklärte (siehe hier).

 

Vielen Dank allen Helfern und bis zum nächsten Einsatz an den Balkenmähern und im Rechenzentrum im Oktober.

(Bernd Achtnicht)

Auf dem Weg "zur Arbeit"
Auf dem Weg "zur Arbeit"
Die Arbeit geht voran ...
Schwalbenwurzenzian
Schwalbenwurzenzian
Geschafft!
Geschafft!
Gemeinsame Abschlussbrotzeit
Gemeinsame Abschlussbrotzeit
 

Unterstützer für die Naturschutzarbeit des LBV Augsburg gesucht

Ph. Peters, A. Kos, R. Thiel, G. Schwan, M. Trapp (Vorsitzender LBV Augsburg), S. Glanda, N. Schlichting (v.ln.r.)
Ph. Peters, A. Kos, R. Thiel, G. Schwan, M. Trapp (Vorsitzender LBV Augsburg), S. Glanda, N. Schlichting (v.ln.r.)

(30.08.16) Diese sympathischen Menschen sind zur Zeit unterwegs, um im Raum
Augsburg auf unseren Verein aufmerksam zu machen und um Unterstützung zu
bitten.

Vielleicht klingeln sie auch an Ihrer Haustüre. Wir würden uns
sehr freuen, mit Ihrer Hilfe unseren Einsatz für den Erhalt unserer
wunderbaren bayerischen Natur weiter ausbauen zu können.

 

Die Werber nehmen kein Bargeld entgegen. Sie erkennen sie am LBV-T-Shirt und an
ihrem Mitgliedsausweis.

(Martin Trapp/Stefan Höpfel)


Vielfältige Vogelwelt im Wittelsbacher Park

Viele interessierte Teilnehmer bei der Führung im Wittelsbacher Park
Viele interessierte Teilnehmer bei der Führung im Wittelsbacher Park
Ein Specht in seiner Schmiede im Wittelsbacher Park (Foto: M. Trapp)
Ein Specht in seiner Schmiede im Wittelsbacher Park (Foto: M. Trapp)
Das scheppert und macht Eindruck bei der Buntspecht-Damenwelt (Foto: M. Trapp)
Das scheppert und macht Eindruck bei der Buntspecht-Damenwelt (Foto: M. Trapp)
Im Baum direkt daneben hat der Buntspecht gebrütet wie auf dem Bild gezeigt wurde
Im Baum direkt daneben hat der Buntspecht gebrütet wie auf dem Bild gezeigt wurde
Frau und Herr Grünspecht vergnügen sich im Wittelsbacher Park (Foto: M. Trapp)
Frau und Herr Grünspecht vergnügen sich im Wittelsbacher Park (Foto: M. Trapp)
Leider nicht bei der Führung zu sehen, aber trotzdem hier zu Hause: eine Schwanzmeise (Foto: M. Trapp)
Leider nicht bei der Führung zu sehen, aber trotzdem hier zu Hause: eine Schwanzmeise (Foto: M. Trapp)
Auch die Dohlen- und Turmfalkenkästen an der Kirche St. Anton wurden erklärt
Auch die Dohlen- und Turmfalkenkästen an der Kirche St. Anton wurden erklärt
 

(29.08.2016) Über 25 Vogelarten hat Martin Trapp, der 1. Vorsitzende des LBV Augsburg, im Wittelsbacher Park gezählt. Dass davon jetzt im Sommer bei dichtem Laub und außerhalb der Balzzeit nicht allzu viele zu sehen sind, haben sicherlich schon einige der 35 Teilnehmer der „Vogelkundlichen Führung durch den Wittelsbacher Park“ am 20. August, geahnt. Dies wurde aber mehr als ausgeglichen durch viele wissenswerte Details, wunderbare Vogel-Fotografien aus dem Park und die ein oder andere Anekdote über die gefiederten Bewohner der grünen Oase in der Stadt.

Im Vordergrund der Führung standen die Spechte. Ihnen bietet der Park mit seinem alten Baum– und Totholzbestand gute Lebensbedingungen, denn im Gegensatz zu reinen Nutzwäldern gibt es hier ausreichend Möglichkeiten zum Bau von Nisthöhlen, die später gerne auch von „Nachmietern“ wie Kleiber, Kohlmeisen oder Fledermäusen übernommen und genutzt werden.

Schon von weitem am „Kix-Kix“-Ruf erkannt, war der weit verbreitete Buntspecht kurz darauf schön im Sonnenlicht bei der Nahrungssuche zu beobachten. Dabei erfuhren die Teilnehmer auch

  • warum der Buntspecht deutlich mehr Samen aus einem Tannenzapfen gewinnen kann als z. B. ein Fichtenkreuzschnabel: anhand von Aufnahmen aus dem Park wurde die Spechtschmiede erklärt. Durch diese Technik kann ein Tannenzapfen nahezu allseitig ausgebeutet werden, während dies direkt am Baum nur zu einem Bruchteil möglich ist.
  • wie der Buntspecht langfristig vorsorgt: gezielt wird an geeigneten Stellen die Rinde von Bäumen verletzt, so dass das Holz dort nach und nach zu faulen beginnt und der Bau neuer Höhlen in einigen Jahren erleichtert wird.
  • Warum der Buntspecht während der Balzzeit gerne an Laternen im Wittelsbacher Park hämmert: wer sich am lautesten bemerkbar macht und damit sein Revier markiert, hat bei den Spechtdamen die besseren Chancen.
  • Warum die Mauser beim Buntspecht im Vergleich zu den meisten anderen Vogelarten deutlich langsamer verläuft: der Specht ist bei der Nahrungssuche am Baum oft auf seine „dritte Hand“, den Stützschwanz, angewiesen. Darauf kann er bei Bedarf sein gesamtes Gewicht stützen. Würden hier zu viele Federn gleichzeitig ausfallen, wäre der Vogel stark bei der Nahrungssuche beeinträchtigt.

Der zweit häufigste Specht im Park war leider weder zu hören noch zu sehen: die Chancen, den Grünspecht - immerhin mit zwei Brutpaaren im Park vertreten – zu sehen, ist in den Morgenstunden deutlich höher: dann ist er bei der Nahrungssuche unterwegs. Nicht etwa in den Baumkronen, sondern auf kurz gemähten Rasenflächen, um dort mit seiner ca. 10 cm (!) langen Zunge Ameisen vom Boden und aus den Gängen aufzulesen (hier zu sehen und hier erklärt – beides leider in englischer Sprache). Auch dieser Specht „denkt“ voraus: so werden in der warmen Jahreszeit vorwiegend die unterirdischen Erdnester der Ameisen genutzt, damit im Winter die besser zugänglichen oberirdischen Hügelnester als Nahrung zur Verfügung stehen.

Auch ein Mittelspecht, optisch der „kleinere Bruder“ des Buntspechts, ist im Wittelsbacher Park zu Hause, ihn zu beobachten bedarf aber viel Glück und Geduld.

Außerdem beim Rundgang in dem 18 ha großen Park gesehen:

  • Sommergoldhähnchen: die schönen und kleinsten bei uns heimischen Vögel (Gewicht nur zwischen 4 und 6 Gramm!) wurden auf einer Fichte bei der Nahrungssuche entdeckt.
  • ein sorgsam getarntes Eichelhäher-Nest
  • Kleiber: gut daran zu erkennen, dass er als einziger Vogel auch längere Strecken kopfunter am Stamm herunterlaufen kann. Außerdem ist der Kleiber ein raffinierter Nachnutzer der Spechthöhlen: mit Lehmbrocken wird das Loch der Spechthöhle soweit verkleinert, dass Fressfeinde oder größere Vögel nicht mehr hineinpassen (siehe hier).
  • Eine von Fledermäusen genutzte alte Spechthöhle
  • Waldkauznistästen: in den Abendstunden kann man im Wittelsbacher Park mit etwas Glück die schön-schauerigen Rufe der Waldkäuze hören.

Fazit: Zwei interessante und unterhaltsame vogelkundliche Stunden bei schönstem Wetter und der Erkenntnis, dass es viel zu erfahren und zu entdecken gibt, auch wenn nicht alle Hauptdarsteller zu sehen sind. (Bernd Achtnicht)


Neue Nistkästen für Augsburg

Nistkästen im Bergheimer Wald
Nistkästen im Bergheimer Wald
Eulenkasten mit Marderschutzblech
Eulenkasten mit Marderschutzblech
Flachkasten mit "Bauch"
Flachkasten mit "Bauch"
Fledermauskastengruppe
Fledermauskastengruppe

(24.08.2016) Noch mehr Nistkästen in der Stadt – ein toller Erfolg für den LBV! Etwa 100 künstliche Nisthilfen für verschiedene Vogel- und Fledermausarten wurden im Juli 2016 neu in Augsburg aufgehängt. Dabei wurde an die Bedürfnisse verschiedener Arten gedacht. Durch unterschiedliche Fluglochgrößen der angebrachten Vogelkästen wird die Konkurrenz um die Brut- und Schlafplätze bei Vögeln vermindert. Bei den Fledermäusen kamen unterschiedliche Bautypen, flach, bauchig oder kombiniert, zum Einsatz, um verschiedenen Fledermausarten gerecht zu werden. Die Nistkästen wurden in kleinen Gruppen aufgehängt, immer 4-6 Kästen hängen nun beieinander. Das erleichtert die jährliche Kontrolle. Fledermäuse wechseln zudem gerne ihre Quartiere und finden die Kästen in Gruppen leichter.

Die meisten Kästen wurden im südostlichen Stadtwald angebracht, darunter auch im Gehege der Wildpferde. Der LBV kontrolliert die Nistkästen im Stadtwald. Ziel ist dabei auch, nach und nach auch alle bestehenden Nisthilfen in digitalen Karten zu erfassen.   

Einige größere Nistkästen wurden speziell für die Schellente ausgewählt, die häufig in Schwarzspechthöhlen brütet. Schellenten sind wegen ihres sehr kleinen Bestandes in Bayern (100-150 Paare) besonders schützenswert und brüten seit einigen Jahren auch vereinzelt in Stadt und Landkreis Augsburg. Sie schätzen die klaren, kiesigen, baumbestandenen Gewässer unserer Region. Gerne nehmen sie geeignete Nistkästen an. Etwas lustig wirkt bei diesen Tauchenten die Balz (siehe auch Video hier).

Weitere Nisthilfen wurden im Bergheimer Wald angebracht. In Fichtenforsten gibt es kaum Altholz für Spechte und damit nur wenige Naturhöhlen. Gerade hier konnte dem Mangel an Nistplätzen etwas abgeholfen werden.

Bei geeignetem Nisthöhlenangebot, brütet auch der amselgroße Raufußkauz in Fichtenforsten. Auch für ihn wurden ein paar größere Nistkästen angebracht. Bisher gab es nur Hinweise auf diese Eulenart im Raum Augsburg, aber keinen hundertprozentigen Nachweis für ein dauerhaftes Vorkommen. Generell schwanken die Brutbestände bei dieser Art erheblich. Die nächsten bekannten Vorkommen dieser kleinen Eule sind bei München und in der Schwäbischen Alb. Ein Nachweis bei Schrobenhausen ließ sich nicht bestätigen. Nach guten Mäusejahren kommt es oft zu Wanderungsbewegungen in neue Brutgebiete. In den nächsten Jahren wird sich zeigen, ob ein Brutnachweis gelingt. Die Voraussetzungen dafür wurden jedenfalls geschaffen.

Wir danken der Unteren Naturschutzbehörde ganz herzlich für die Finanzierung der Kästen und die große Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens. (Wolfgang Weiner)


"Unsere" Wasserbüffel im Radio

(21.08.2016) Immer wieder finden die Wasserbüffel von Martin Grob auf unserer Fläche in Allmannshofen Aufmerksamkeit in den Medien: diese Woche im Bayerischen Rundfunk im Rahmen der Sendung "Aus Landwirtschaft und Umwelt". 

Hier geht es zum Radiobeitrag (die Wasserbüffel kommen am Ende der Sendung bei 19:15 min.)

Hier geht es zu Bildern (Bildnachweis des Radiobeitrags)

(Bernd Achtnicht)


Befreit Bachern!

(13.08.2016) Wenn der Mensch nichts mehr macht - die Natur macht weiter...und wächst.

Frisch angelegt war die Grube, entbuscht und gelichtet, doch das feuchte Frühjahr, der frische Sand waren ideal für die Weidenschößlinge. 

So kam der Arbeitseinsatz gerade noch rechtzeitig, bevor wir erneut vor einem Beinahe-Wald standen.

Unter Marianne Fromms Anleitung rupften die fleißigen Helfer bestimmt über tausend Weidenschößlinge und weiteren grünen Aufwuchs aus dem Sand der Grube.

Den Mitgliedern der Kreisgruppe ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.

(Stefan Höpfel / Susanne Botsch)


Studenten werben um Unterstützung für den Naturschutz

Das junge und engagierte Team der Werber, die für den LBV in den kommenden Wochen Mitglieder gewinnen möchten - eingerahmt von Martin Trapp, Vorsitzender (rechts), und Stefan Höpfel, Stellvertreter (links), der Kreisgruppe Augsburg
Das junge und engagierte Team der Werber, die für den LBV in den kommenden Wochen Mitglieder gewinnen möchten - eingerahmt von Martin Trapp, Vorsitzender (rechts), und Stefan Höpfel, Stellvertreter (links), der Kreisgruppe Augsburg

(08.08.2016) Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) ist in Stadt und Landkreis Augsburg seit über 40 Jahren aktiv und kümmert sich um den Erhalt der heimischen Natur und Vogelwelt. Dabei ist die Kreisgruppe Augsburg nur ein Teil des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern, der mit mehr als 75.000 Mitgliedern, die größte Vereinigung für Arten- und Biotopschutz in Bayern darstellt.

Viele ehrenamtlich Aktive engagieren sich zusammen mit dem Vorsitzenden, Martin Trapp, und seinem Stellvertreter, Stefan Höpfel, in Stadt und Landkreis Augsburg für die drei Säulen der Naturschutzarbeit des LBV: Artenschutz, Biotopschutz und Öffentlichkeitsarbeit.

Im Bereich Artenschutz liegt der Fokus der Kreisgruppe auf Gebäudebrütern, Schleiereulen, Kröten und Fledermäusen.

Auch die Biotoppflege nimmt einen wichtigen Teil der Arbeit ein und dehnt sich über den gesamten Landkreis von Nord nach Süd. So kümmert sich die Kreisgruppe um wertvolle Biotope, wie das ausgedehnte Teichgebiet in Schwabaich bei Langerringen, eine herrliche Streuobstwiese in Biberbach und ein Weideprojekt mit Wasserbüffeln in Allmannshofen.

Die dritte Säule, Öffentlichkeitsarbeit, steht im Vordergund in den kommenden Wochen. Um diese vielfältigen Aufgaben wahrzunehmen und dem Erhalt unserer Natur mehr Gewicht zu verleihen, braucht der LBV möglichst zahlreiche Unterstützer.

Daher werben Studenten in den nächsten Wochen für den LBV. Ziel dieser Aktion ist es, neue Interessenten – und somit Mitglieder - zu gewinnen und so die Arbeit des LBV langfristig zu sichern.

Die jungen Werber nehmen keine Bargeldspenden entgegen und sind am T-Shirt mit LBV-Logo erkennbar. Ferner tragen sie immer einen Mitarbeiterausweis mit sich.

Der Vorsitzende der Kreisgruppe Augsburg, Martin Trapp, erklärt: „Durch diese Aktion möchten wir gezielt auf unsere Arbeit in Stadt und Landkreis Augsburg aufmerksam machen und weitere Unterstützer für die gute Sache gewinnen.“

Die Kreisgruppe Augsburg zählt bereits weit über 1.200 Mitglieder, die die Anliegen und Arbeit des LBV unterstützen. Doch um der Natur vor der Haustür auch dauerhaft Gehör auf allen politischen Ebenen zu verschaffen zählt jede Stimme – auch Ihre!

(Stefan Höpfel)


Neues aus der Presse: Armut im Reichtum / Migrationsrouten

(31.07.2016) In der Tageszeitung die Welt erschienen kürzlich zwei erwähnenswerte Artikel. Der eine beschäftigt sich mit dem Faktum des (weltweiten) Vogelsterbens. Peter Berthold, emeritierter Professor und DER Ornithologie Deutschlands, äußert sich hierzu.

Die Vogelarten würden nicht unbedingt abnehmen, dafür die Anzahl der Individuen einer Art. Dieser schleichende aber kontinuierliche Rückgang sei auch für den Menschen bedrohlich, da Vögel ein wichtiger Bestandteil im Ökosystem seien. Ursachen sieht Peter Berthold vor allem in der hemmungslosen Zunahme der Flächennutzung innerhalb der Landwirtschaft, der stetig steigenden Einsatz von Pestiziden oder Unkrautvernichtungsmitteln und in der Zerströrung von Lebensraum für Vögel.

Als einen der Lösungsansätze nennt er Projekte, wie den Biotopverbund Bodensee (wir berichteten auf unserer Homepage 2014 hier), bei dem gezielt Flächen der Gemeinden angekauft werden und somit Inseln innerhalb von Siedlungswüsten geschaffen werden. Den Artikel "Friß oder stirb" lesen Sie hier

 

Migration nicht nur ein politisches Thema

Die Bestände des Kuckucks im Vereinigten Königreich nehmen seit Jahren ab. Dank der Besenderung der Tiere stellten Wissenschaftler fest, daß ein Teil der Population die westliche, der andere Teil die östliche Route nehmen. Südlich der Sahara vereinigen sich die Populationen wieder. Die westwärts ziehenden Individuen würden sich v.a. in Spanien einem wesentlich höheren Risiko ausgesetzt sehen, nicht in ihren Winterquartieren anzukommen. Warum lesen Sie hier.

(Stefan Höpfel)  


Danke an die Kinder der 5b der Christophorus Schule

Das ist EURE Urkunde! Danke!
Das ist EURE Urkunde! Danke!
Vorher lernten die Kinder sogar, was ein "Scheck" ist
Vorher lernten die Kinder sogar, was ein "Scheck" ist
Tolle Sammler - die Kinder der Klasse 5b
Tolle Sammler - die Kinder der Klasse 5b
 

(07.07.2016) Das kommt nicht jeden Tag vor. Die Christophorus-Schule in Königsbrunn erhielt zum Dank ihres herausragenden Ergebnisses an der Haus und Straßensammlung 2016 einen Scheck, ausgestellt von unserer Hauptgeschäftsstelle in Hilpoltstein, in Höhe von EUR 300,--.

Warum? Die Schüler der fünften Klasse haben, gemessen an den pro Kopf gesammelten Spenden, den höchsten Wert innerhalb Schwabens erzielt.

 

Leistung kommt nicht von ungefähr

Eine solche Leistung kann von den Kindern einer fünften Klasse allein so nicht ohne weiteres erwartet werden.

Vielmehr kann man hier ersehen, wie wichtig es ist, das Interesse der Kinder einerseits zu wecken und andererseits die Anliegen des Landesbundes für Vogelschutz deutlich zu machen, so daß ein grundsätzliches Verständnis vorhanden ist.

Das wiederum ist nur möglich, wenn man eine engagierte Lehrkraft hat – und das haben die Kinder. Frau Kampen, die die 5b leitet, hat hier Sagenhaftes bewirkt und in der Tat nachhaltig Wissen vermittelt.

 

Sagenhafte Kenntnis und hohes Interesse

Bei der Überreichung des Cheques  durfte sich der Autor dieser Zeilen selber vom Kenntnisstand der 11 Schüler überzeugen. Auf die Frage, was für Vögel sie denn kennen, wurden sofort mehr als zwei Dutzend Vogelarten genannt und es kamen immer wieder neue hinzu.

Das Interesse ließ dabei nicht nach, sondern ging dann über den Vogelflug, die Nahrungssuche in unseren heimischen Gefilden über zur Gefahr, der sich Zugvögel auf ihrer Reise ausgesetzt sehen.

So füllte sich denn eine volle Stunde im Nu und es bleibt der angenehme Eindruck, daß hier tiefgehendes Wissen vermittelt worden ist, das auf echtes Interesse seitens der Kinder stieß und das somit die Grundlage für die Liebe zur Natur bilden könnte.

 

Danke

Im Namen der Kreisgruppe Augsburg sage ich der Lehrerin, Frau Kampen, und den Schülern der Klasse 5b der Christophorus Schule in Königsbrunn ein herzliches Dankeschön und ermuntere alle Sammler sich hieran ein Beispiel zu nehmen. Naturschutz ist immer Ehrenamt!

Auch kommt der LBV – so die Zeit vorhanden ist – gerne in Schulen, um über die Anliegen des Naturschutzes zu referieren.

(Stefan Höpfel)


Unser Neuer - Ein Bus für die nächsten Dutzend Jahre

Neues Design mit ...
"großem Eisvogelemblem"machen den Bus
"großem Eisvogelemblem"machen den Bus
zu einem echten Hingucker!
zu einem echten Hingucker!
Eisvogel von links
Eisvogel von links
Schnauze an Schnauze - Alt und Neu
Schnauze an Schnauze - Alt und Neu
Wer ist wohl der gelungenere?
Wer ist wohl der gelungenere?
Sitze, abwaschbar und praktisch
Sitze, abwaschbar und praktisch
Der Bus nunmehr Raum für Arbeitsgerät ohne den Hänger mitzunehmen.

(18.07.2016) Unser Neuer! Aus eigenen Mitteln konnte unsere Kreisgruppe einen "jungen" Gebrauchten Allrad Bus erstehen und diesen entsprechend herrichten.

 

17 Jahre blau

Unser alter Bus war definitiv in die Jahre gekommen. Eine größere Reparatur im vergangenen Jahr zeigte uns die Grenzen dieses äußerst zuverlässigen T4 Allrad Modells auf und ließ die Überzeugung einer Neuanschaffung nur um einiges leichter fallen.

Nach über 223.000 Kilometern ist damit aber Schluß.

 

Task Force "Bus"

Eine Gruppe Aktiver, allen voran unser KfZ Sachverständiger, Hubert Bauer, und unser ehemaliger Gebietsbetreuer für Bachern, Ulrich Wollenhaupt,  verglichen die auf dem Markt erhältlichen Modelle und brachten diese mit den Anforderungen an einen LBV-eigenen Bus in Übereinstimmung.

Es kristallisierte sich dabei recht schnell heraus, daß die Wahl wiederholt auf einen Volkswagen Bus fiel, dieses mal allerdings in der Langversion und - auf jeden Fall - mit Allradantrieb.

Dank dieser Vorarbeit war nun das Ziel eng eingegrenzt. Hubert beobachtet - alleine schon von Berufs wegen - den Gebrauchtwagenmarkt und so konnte Anfang April ein Bus ausfindig gemacht werden, der alle Kriterien - keinen Schnick Schack - erfüllte und innerhalb von 2 Tagen dann auch gekauft wurde. 

 

Aufhübschen für den "Silberstatus"

Nachdem der Bus nach Augsburg überführt worden war durchlief er erst einmal eine gründliche Untersuchung, Rostentfernung und die komplette Versiegelung des Unterbodens. Alles das geschah nach Feierabend und mit viel Liebe zum Detail.

 

Marketing - ist die halbe Miete

Ein Verein, der durch Taten auffällt ist gut. Ein Verein, der SICHTBAR Eindruck hinterläßt, schafft es leichter zu neuen Taten. So sollte unser Bus so auffällig gestaltet werden, daß diejenigen, die den Bus fahren sehen, den LBV als DEN aktiven Verein in Sachen Naturschutz in und um Augsburg in Erinnerung behalten.

Dank eines Mitgliedervotums vor dem endgültigen Design konnten wir zwei sich widerstreitende Meinungen miteinander ideal verbinden. Das Design des Busses kann somit für sich das Recht reklamieren, von den Mitgliedern für die Mitglieder angeschafft und "verziert" worden zu sein.

 

Dank

Mein besonderer Dank gilt all jenen, die aktiv am neuen LBV Bus mitgewirkt haben und mit Rat und Tat zur Stelle waren. Diese Leute sind realistisch genug zu wissen, daß die Notwendigkeit mobil zu sein über das Wohl und Wehe einer Kreisgruppe entscheidet. Wir sind es und hoffentlich für den nächsten mehr als ein Dutzend Jahre!

(Stefan Höpfel)


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