Wer sitzt denn da?

(30.03.2018) Im März und April treffen sie wieder ein –­ zunächst der Kurzstreckenzieher Zilpzalp, einige Zeit später der Zwillingsbruder Fitis aus dem tropischen Afrika. Jetzt stehen wir wieder vor dem Problem: “Wer sitzt denn dort im Busch?“ Singt der Vogel, ist das Rätsel bereits gelöst. Während der Fitis eine abfallende Folge weicher Pfeiftöne erklingen lässt, ruft der Zilpzalp einfach seinen Namen. Bleibt der Vogel stumm, müssen wir genauer hinschauen.

 

Zunächst einige Tipps: Ein Blick auf die Flügel kann helfen. Der Fitis hat längere Flügel. Die sichtbaren Handschwingen stehen länger über die Schirmfedern hinaus als beim Zilpzalp (siehe Zeichnungen Flügelschemata). Weiterhin hat der schlankere Fitis meist helle, der rundlichere Zilpzalp fast immer dunkle Beine. Ausnahmen bestätigen da aber die Regel. Die Vögel lassen sich ebenfalls am Verhalten unterscheiden, da der Zilpzalp im Gegensatz zum Fitis häufig mit dem Schwanz abwärts schlägt.

 

Die Betrachtung des Gefieders ist eine zusätzliche Entscheidungshilfe, der Fitis besitzt beispielsweise das ganze Jahr über einen deutlichen Überaugenstreif, anders als der Zilpzalp. Zu den verschiedenen Jahreszeiten sind die Vögel unterschiedlich gefärbt, am ähnlichsten sind sie sich im Frühjahr. Der Fitis ist dann grünlicher und relativ hell. Zu dieser Zeit ist sein Überaugenstreif gelblich, ebenso wie Kehle und Brust. Im Jugendkleid ist der Vogel stärker grün und gelb gefärbt. Auch im Herbst zeigt er eine grüne Ober-, eine häufig intensiv gelbe Unterseite sowie einen gelb gefärbten Überaugenstreif. Der Zilpzalp besitzt dagegen meist einen nur wenig über das Auge hinausreichenden Überaugenstreif. Seine Oberseite ist dunkler und eher olivfarben bis braun. Vor allem im Herbst zeigt er weniger Gelbtöne im Gefieder. Ein Zilpzalp im Jugendkleid hat im Vergleich zu den Altvögeln eine etwas grünlichere Oberseite, einen leicht graueren Kopf, ist an der Unterseite ein wenig gelblich gestreift und ist vor allem an den Brustseiten gelb.

 

Jetzt zum Praxistest: Wer sitzt denn auf dem Foto im Busch? Wie schwierig die Umsetzung von „grauer“ Theorie in der Praxis sein kann, sehen wir beim Blick auf die Flügel. Wie weit stehen die sichtbaren Handschwingen über die Schirmfedern hinaus? Wir benötigen unsere Vorstellungskraft. Viel Spaß beim Rätseln!

 

Ob Sie richtig geraten haben, können Sie HIER erfahren. (Christiane Gebauer)

 

 

Beispiel Fitis 1
Beispiel Fitis 1
Beispiel Fitis 2
Beispiel Fitis 2
Beispiel Zilpzalp 2
Beispiel Zilpzalp 2
Beispiel Zilpzalp 2
Beispiel Zilpzalp 2
Schema Fitisflügel
Schema Fitisflügel
Schema Zilpzalpflügel
Schema Zilpzalpflügel
Bin ich ein Fitis oder ein Zilpzalp?
Bin ich ein Fitis oder ein Zilpzalp?
 

Vogelwelt trifft Weltkultur - Teil 3

(25.03.2018) „Vogelwelt trifft Weltkultur“, so heißt unsere diesjährige Führungsreihe. Und bei Augsburgs historischem Wasserwerk hätte der Titel heute nicht besser passen können: Unter diesem welterbewürdigen Bauwerk fließt der Neubach durch, und genau dort ließen sich Wasseramsel und Gebirgsstelze in den Ferngläsern der Exkursionsteilnehmer bewundern. Leider spielten die Spechte nicht ähnlich gut mit. Eigentlich waren Grauspecht, Grünspecht und vor allem Mittelspecht „gebucht“, doch irgendwie hatte es ihnen heute die Sprache verschlagen. Gut möglich, dass wir direkt an ihnen vorbeimarschiert sind, ohne sie zu entdecken. Bei den Buntspechten hätte uns das nicht passieren können, überall trommelte oder „kixte“ es  bzw. waren wilde Verfolgungsflüge zu beobachten.

 

Wer Vogelstimmen kennenlernen möchte, sollte jetzt rausgehen. Noch ist die Schar der Sänger überschaubar. Wer heute dabei war, kennt künftig bestimmt den Kleiber (überall  waren die weithin tragenden Pfiffe zu hören), die Singdrossel (ließ uns nahe rankommen, und da sie alles drei- oder viermal sagt, bevor sie zur nächsten Strophe wechselt, stellt sich schnell der „Aha-Effekt“ ein) und den Zaunkönig (am Ufer wie eine Maus rumwuselnd, dann aber laut schmetternd in den Baum wechselnd).

 

Wenn es geplant gewesen wäre, müsste man von einer dramaturgisch perfekten Führung sprechen: Wenige Meter vor Ende der Tour, am Ausgang des Eiskanals, betrachteten wir gerade  den von unserer Wasseramsel AG betreuten Nistkasten , als uns am Lechufer 2 Wasseramseln auffielen, die Nistmaterial sammelten. Als sie losflogen, richteten alle gespannt ihren Blick auf den Kasten. Und tatsächlich, erst der eine, dann der andere Vogel verschwand darin.  Liebe Kastenverantwortliche: Erfolgskontrolle positiv! Und jede Menge Zeugen.

 

Wer nun auch gerne eine Wasseramsel sehen möchte oder den Singdrosselgesang noch nicht kennt: am Ostermontag gibt es die nächste Chance: Treffpunkt ist dann um 9 Uhr am Ostufer des Hochablasses, Beobachtungsschwerpunkt sind Kuhseeufer, Hochablass und alter Floßhafen. (Martin Trapp)


Der Star: Vogel des Jahres bei ATV

(24.03.2018) Man sieht es noch nicht wirklich, aber draußen zieht immer mehr der Frühling ein. Auch die Vögel kommen jetzt aus den Winterquartieren zurück wie die Stare zum Beispiel. Das nahm der Sender ATV zum Anlass, über den Vogel des Jahres 2018 zu berichten. Im Beitrag kommt auch unser erster Vorsitzender Martin Trapp zu Wort, erklärt wie die Stare einem Kälteeinbruch wie in diesem Jahr begegnen und weißt auf den inzwischen merklichen Bestandsrückgang des eigentlich noch häufigen Vogels hin.

 

Hier gelangen Sie zum Fernseh-Beitrag.

 

(Bernd Achtnicht)


Vogelwelt trifft Weltkultur 1

(06.03.2018) Am 4.3.2018 führte Martin Trapp eine Gruppe von 28 Teilnehmern rund um das Wasserkraftwerk auf der Wolfzahnau. Nach der klirrenden Kälte der letzten Wochen konnten die Spaziergänger die ersten zaghaften Balzgesänge einiger Vögel wie Blau-, Kohlmeise, Buchfink oder Zaunkönig im lichten Nebel des Auwaldes erleben. Buntspechte grenzten trommelnd ihre Reviere ab und sogar ein Mittelspecht ließ seine quäkenden Rufe erklingen.

 

Martin Trapp machte an diesem Märzmorgen nicht nur die langsam erwachende Natur erlebbar, sondern führte die Teilnehmer auch in die historische Bedeutung der Wasserwirtschaft in Augsburg ein. Die Wolfzahnau wird von den Flüssen Wertach und Lech eingegrenzt, im nördlichen Bereich dieses Gebietes fließt die Wertach schließlich in den Lech. Zusätzlich vereinigt sich südlich des Kraftwerkes das Wasser des gesamten Kanalsystems Augsburgs. Die Zuhörer erfuhren interessante Details über die historische und wirtschaftliche Bedeutung des 1901 errichteten größten Kraftwerkes der Stadt sowie der das Stadtgebiet durchfließenden Lechkanäle. Die Kanäle spielten einerseits für die industrielle Entwicklung der Region eine wichtige Rolle, bieten andererseits auch als grüne Adern Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Es treffen sich dort Weltkultur und Natur. (Christiane Gebauer)


Vorsicht – Erdkröten unterwegs!

(03.03.2018) Bald ist es wieder soweit. Wir werden an zahlreichen Straßen mit Warnschildern auf die Erdkrötenwanderung aufmerksam gemacht und sehen beispielsweise an der Wellenburg fleißige Naturschützer die Tiere in Eimern über die Straße tragen. Im März/April findet – abhängig vom Wetter – die Massenwanderung der Erdkröten statt. Die Tiere bevorzugen regnerische Nächte und benötigen nächtliche Temperaturen oberhalb von 3–4 °C um loszulaufen. Männchen wandern aus einer Entfernung von durchschnittlich 500 m an, Weibchen legen im Durchschnitt eine dreimal so große Strecke aus ihrem Winterquartier zurück.

 

Zunächst treffen am Laichgewässer die unverpaarten Männchen ein, einige Tage später die größeren Weibchen – oft bereits mit einem Partner auf dem Rücken. Erdkröten sind grundsätzlich laichplatztreu, d.h. sie wandern zu dem Gewässer, in dem sie sich selbst aus einer Larve entwickelt haben. Sie besiedeln aber auch neu entstandene Biotope. Zur Fortpflanzung werden große, gut besonnte Stillgewässer mit einer Mindesttiefe von 50 cm und mit Strukturen wie Schilf oder Äste bevorzugt. Fast alle Weibchen legen ihren Laich gleichzeitig innerhalb weniger Tage ab, um anschließend das Gewässer wieder zu verlassen. Die weiblichen Tiere laichen meist nur einmal in ihrem Leben. Die 3–5 m langen, doppelten Laichschnüre werden um Strukturen wie vorjähriges Schilf gewickelt und enthalten 3.000–8.000 Eier. Nach 1–3 Wochen schlüpfen aus ihnen schwarze Kaulquappen, die giftig sind, und deshalb von den meisten Fischen gemieden werden. Typisch für die Kaulquappen ist ihr Schwarmverhalten. Es dient den Larven als Schutz. Für ihre Fressfeinde ist es schwieriger, sie in dem Gewimmel des Schwarms zu erbeuten. 2–3 Monate nach dem Schlupf ist die Metamorphose von der Larve zur lungenatmenden Jungkröte abgeschlossen und die Tiere verlassen das Gewässer häufig in großen Mengen gleichzeitig. Wir Naturfreunde können dann den sogenannten „Froschregen“ erleben. (Christiane Gebauer)

Bauchansicht
Bauchansicht
Ein Männchen im Laichgewässer
Ein Männchen im Laichgewässer
Ein Paar beim Ablaichen mit doppelter Laichschnur
Ein Paar beim Ablaichen mit doppelter Laichschnur
Kleine Jungkröten
Kleine Jungkröten

Ausflug zum Schurrsee und den Fetzer Seen

(21.02.2018) Wie am vorangegangenen Monatstreffen asugemacht, traf sich am 11. Februar eine kleine LBV-Gruppe zu einem Halbtagesausflug und fuhr mit 2 Kleinbussen zum Gundelfinger Moos. Wir wollten Überwinterungsgäste auf dem Schurrsee, den Fetzer Seen und dem Weide- und Ackerland dazwischen beobachten.

 

Bei der Abfahrt sah es nach freundlichem Wetter aus, aber wir mussten eine Weile auch eisigem Wind und Schneetreiben trotzen. Wir zogen unsere Mützen und Kapuzen tief ins Gesicht und ich vergoß manche Träne, die der Wind mir trotz Fernglas vor den Augen entlockte. Die teilweise überschwemmten Wiesen waren gefroren, die Wasserflächen auf den Seen bis auf kleine Uferzonen aber frei. Außer uns war niemand unterwegs.

 

Wir bestiegen 2 Aussichtstürme und konnten so auch entfernt schwimmende oder grasende Arten bestimmen. Durch die Spektive waren die Vögel so nah, als ob sie uns zu Füßen saßen. Wir entdeckten Silber- und Graureiher, Kormorane, Höckerschwäne, 2 schon balzende Zwergsäger-Paare, Haubentaucher, Blässhühner, Nil-, Rost, Grau- und Blässgänse sowie Löffel-, Pfeif-, Stock-, Schnatter-, Schell- und Reiherenten. Auf den Wiesen pickten etliche Wacholderdrosseln zwischen zahllosen Graugänsen. Überall war ihr Geschnatter zu hören. Sogar eine Bekassine zeigte sich. Auf einem Zaunpfahl saß der Mäusebussard und vom Gehölzrand grüßten uns Kohl,- und Blaumeise, Kleiber, Mittelspecht und Feldsperling.

 

Das war ein interessanter und lehrreicher Ausflug im Kreise angenehmer und fröhlicher Teilnehmer und ich habe wieder Etliches gelernt. (Eva Maria Külls)


Warum sind unsere Wasservögel winterfest?

So funktioniert der "Wärmetauscher" in den Füßen der Wasservögel
So funktioniert der "Wärmetauscher" in den Füßen der Wasservögel
Ein sich das Bauchgefieder pflegender Höckerschwan
Ein sich das Bauchgefieder pflegender Höckerschwan

(27.01.2018) Auf dem Lech, der Wertach und unseren Stauseen sammeln sich im Winter zahlreiche Wasservögel, um an eisfreien Stellen die kalte Jahreszeit zu verbringen. Die Kälte scheint die Tiere nicht zu stören. Was macht sie so widerstandsfähig?

 

Zunächst besitzen die Vögel am Körper Daunenfedern, die vor Auskühlung bewahren und von Deckfedern geschützt werden. Das Gefieder ist wasserabweisend, da die Tiere regelmäßig ein öliges Sekret aus der Bürzeldrüse gründlich in ihm verteilen. So können Wasservögel Kälte und Nässe am geschützten Körper gut überstehen.

 

Was ist mit den unbefiederten Füßen? Warum verlieren Enten im kalten Wasser keine Wärme über ihre Füße? Wieso können sie barfuß über Eis laufen? Für dieses Problem hat die Natur eine kreative Lösung entwickelt – die Wasservögel leben nicht nur auf großem, sondern auch auf kaltem Fuß. Die Temperatur in ihm beträgt ca. 2 °C, im Körper dagegen 40 °C. Das kühle Blut aus den Füßen wird über feine Blutgefäße an dem wärmeren entlang geführt, das aus dem Körper fließt. Nach dem Prinzip des Wärmetauschers wird dabei die Temperatur des Blutes aus den Füßen erhöht, während sich das warme Blut aus dem Körper in die Füße abkühlt. So laufen die Enten über Eis, ohne dass es schmilzt und ohne dass die Füße festfrieren. (Christiane Gebauer)


Expedition nach Schwabaich!

 

(13.01.2018) Am 13. Januar bot der LBV-Augsburg wieder einmal die Gelegenheit die wundersame Hüft-oder Weihnachtsschwangerschaft  etwas zurückzubilden. Angedacht war ein Einsatz im Weiden- und Erlendschungel rund um die LBV-Biotope der ehemaligen Fischteiche bei Schwabaich.

 

Wie Martin Trapp in seiner Einladung zum Ärmelhochkrempeln angedeutet hatte, wäre das Wasserwirtschaftsamt daran interessiert, den Bewuchs auf den Deichen stark zu reduzieren. Die Gründe liegen in einer zu dichten Durchwurzelung und somit dem Absterben vieler älterer Wurzeln. Die dadurch entstehenden Hohlräume würden bei Hochwasser oder durch die, dem Winddruck ausgesetzten, belaubten Büsche den Teichgrenzen sehr schaden. Den „Biberrutschen“ nach zu urteilen, ist die Untertunnelung der Dämme durch die Nager auch nicht der Stabilität zuträglich.

 

Bei der Ankunft war daher schnell klar, es ist hier nicht mit Kosmetik getan. Auf das Ärmel hochkrempeln wurde, wegen der nicht gerade heimeligen Temperaturen verzichtet.

 

In seiner digitalen Einladung hat „Vereinsmotor“ Martin“ leider darauf verwiesen, es müssten ja nicht 51 Teilnehmer werden. Ein paar mehr hätten allerdings nicht mit einer Zurückweisung rechnen müssen. Auf einem Bild, wie früher bei Muttern mit Margarine, schmierte er Butterbrezen. Um die Moral seiner Mitstreiter ist er eben sehr besorgt.

 

Die Zahl 51 deshalb, weil zum Monatstreffen im Januar so viele dem Vortrag über die intimsten Verhaltensweisen der Starenvögel, gelauscht haben.

Freund Stampfer zündete hier ein Feuerwerk der Rundumbeobachtung seiner, beinahe schon, Familienmitglieder. Mit profimäßiger digitaler Ausrüstung wurden die Anflüge minutiös festgehalten, sogar noch in Präsentations- und tatsächliche Besuche des zukünftigen Heimes unterteilt. In den Filmabschnitten musste man den Eindruck gewinnen, der „bescheidene“ Vogel gab einem zu verstehen, bewundert mich endlich, ich bin hier der Star! Hätte der leidenschaftliche Autor, diese Forschungsreihe mit seinen unmittelbaren, menschlichen Nachbarn durchgeführt, ein kostenloser Aufenthalt, in einem möblierten Zimmer mit karierter Sonne, wäre ihm sicher gewesen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für diesen viel zu  schnell endenden, kurzweiligen Abend.

 

Nun aber wieder zurück nach Schwabaich. Dort angekommen waren bereits Unmengen von langem Gestrüpp abgesägt und auf den Wegen zur Einsammlung abgelegt worden. Beim Aufnehmen der zukünftigen Hackschnitzel, kam man sich vor, wie auf einer Ameisenstraße. Einige der Weidenruten wurden dem oder den Bibern mundgerecht im Wasser serviert. Wer glaubte mit der Anlieferung an den Häckselplatz wäre zunächst Brotzeit und anschließend Feierabend, sah sich getäuscht. Etwas entfernt, an einer Grenze zwischen Wirtschafts- und Biotopwiese, waren noch einige unförmige, ineinander verwachsene Bäume in Kopfweiden umzugestalten. Diese waren aber plötzlich nicht mehr wichtig, sah ich doch etwas entfernt von Grau- und Silberreihern, den nur im Winter brütenden, flugunfähigen, orangeroten Sägeschnäbler sitzen. Ein Bild von ihm war gerade noch  aufzunehmen, dann kletterte er auch schon wieder nach unten. Die Enttäuschung bei der Bilderauswertung  war groß als sich herausstellte, der unermüdlich sägende Biotopbetreuer Uwe, wurde mit der ausgestorbenen, ornithologischen Sensation verwechselt. Die Ähnlichkeit war aber auch zu groß!! Das Foto beweist es. Anfängerpech, leider. Nach den Restarbeiten und zufrieden mit dem Pflegeergebnis, ging es dann mit dem LBV-Bus wieder in Richtung Treffpunkt, der Sportanlage Süd, zurück.

 

Fazit:

Wer mit dieser Truppe unterwegs ist, dem wird es an Beschäftigung sowie an Spaß nie mangeln.

(Bernd Czerwenka)

Kann das wirklich der nur im Winter brütende, flugunfähige, orangerote Sägeschnäbler sein?
Kann das wirklich der nur im Winter brütende, flugunfähige, orangerote Sägeschnäbler sein?
 

Der Vogel des Jahres 2018: Der Star

(02.01.2018) Der Vogel des Jahres 2017 war der Waldkauz. Viele Mitglieder des LBV Augsburg wurden im Zuge der Eulenkartierung in diesem Jahr durch wundervolle Erlebnisse mit dem Kauz bereichert. Wir konnten den schaurig schönen Balzrufen lauschen und Jungvögel in Bäumen beobachten. Das Jahr ist nun zu Ende und jetzt heißt es: “Abschied nehmen.“

 

Wir wollen jedoch nicht traurig sein, sondern den Blick in die Zukunft wenden. Der Vogel des Jahres 2018 ist der Star, ein in Bayern durchaus noch häufiger Brutvogel. Dieser Singvogel mit dem wunderschön schillernden Gefieder führt Naturfreunde immer wieder in die Irre, da er andere Tierstimmen und Laute mit seinem Gesang imitieren kann. Stare ahmen Kiebitze oder Pirole, aber genauso das Klingeln eines Handys nach. Eine unvergessliche Erfahrung bleibt für alle Naturbegeisterte der Besuch eines Massenschlafplatzes, an dem sie den Massengesang der Tiere und die spektakulären Flugmanöver genießen können. (Christiane Gebauer)

LBV QUICKNAVIGATION