Aktuelle Berichte und Informationen 2019

(05.08.2019) Der LBV beim Sommerfest der Fernglaswelt Augsburg

Ganz unterschiedliche Naturbeobachter sind am 20. Juli beim Sommerfest der Fernglaswelt Augsburg bzw. Intercon Spacetec zusammengekommen. Und alle waren aneinander interessiert! Vogelfreunde nutzten nicht nur die Gelegenheit, die neuesten Modelle der führenden Fernglas- und Spektiv-Anbieter anzusehen, auszuprobieren und sich beraten zu lassen, sondern bestaunten auch die riesigen Teleskope der Astronomiefreunde und wagten den ein oder anderen Blick durch die Instrumente auf die Sonne. Anders herum hatten die "Sternengucker" Interesse an den Fern- und auch "Nah(!)"-Gläsern zur Beobachtung der ebenso faszinierenden Welt direkt um uns herum.

Und mittendrin der LBV mit einem reichhaltig ausgestatteten Informationsstand und im Gelände verteilte Vogelpräparate (Danke, Martin!), die mit Fernglas & Co. entdeckt werden wollten. Das Informationsangebot und der Austausch wurden gut angenommen und sogar ein neues Mitglied konnte für den LBV gewonnen werden. Insgesamt ein interessanter und erfolgreicher Tag. (Bernd Achtnicht)

(29.07.2019) 2019 – ein Distelfalterjahr

In diesem  Jahr können wir eine Schmetterlingsart bei uns besonders häufig beobachten – den hübschen Distelfalter. Bei der vom LBV und dem NABU gemeinsam durchgeführten Zählaktion „Insektensommer“  wurden im ersten Zählzeitraum vom 31. Mai bis 9. Juni dreimal so oft Distelfalter gesehen wie im Vorjahr. Auch hier im Landkreis Augsburg begegnen uns die Tiere häufiger als 2018.

Was steckt hinter diesem Phänomen? Distelfalter sind Wanderfalter, die im Frühjahr von Afrika bis hoch nach Skandinavien ziehen können. Die Schmetterlinge leben im Winter in Afrika und besiedeln von dort aus im Spätwinter den Mittelmeerraum. Bei günstigen Bedingungen fliegen die Tiere bis nach Skandinavien. Ende Mai/Anfang Juni besiedeln sie in einer zweiten Welle Mittel- und Nordeuropa. In diesem Jahr gab es beispielsweise für die Raupen durch viel Regen in Saudi-Arabien besonders gute Voraussetzungen, so dass es zu einer Massenentwicklung kam. Die geschlüpften Falter wanderten über das östliche Mittelmeer, die Türkei und den Balkan in großer Zahl in Deutschland ein. Anfang Juni konnten wir auch im Landkreis Augsburg vor allem stark abgeflogene, eher blasse Exemplare finden. Jetzt beobachten wir überwiegend frisch geschlüpfte, farbenfrohe Falter. Es sind die Nachkommen der Einwanderer, die dritte Generation. Sie fliegen wieder Richtung Süden, um eine vierte Generation zu zeugen. Einige kommen bis Südeuropa, andere dringen sogar bis zur Sahelzone vor. 

Wer sich für Insekten interessiert, kann sich an der auch für Laien geeigneten Mitmachaktion „Insektensommer“ beteiligen, die vom 2. bis zum 11. August in die zweite Runde geht. Nähere Informationen gibt es unter www.lbv.de/insektensommer. Auf die Ergebnisse der Zählungen 2019 sind wir sehr gespannt!

(22.07.2019) Der LBV Augsburg beim Earth Peace Day

Zum ersten Mal beteiligte sich der LBV Augsburg in diesem Jahr am Earth Peace Day auf dem Königsplatz. Bei dem von zahlreichen Organisationen und Vereinen mitgestaltetem Sommerfest steht eine nachhaltige Lebensweise im Mittelpunkt. Die Besucher konnten sich vor dem Hintergrund eines reichhaltigen Bühnenprogrammes mit Live-Musik austauschen und nette Menschen in entspannter Atmosphäre treffen. Am LBV-Stand gab es Informationen zur Arbeit der Kreisgruppe und viele Tipps zum Thema Naturschutz, während die Kinder Bienenbrummkreisel bastelten. An diesem warmen Sommertag knüpfte unser Einsatzteam bei zahlreichen Gesprächen interessante neue Kontakte. Wir ziehen aus der ersten Teilnahme an diesem Fest ein sehr positives Resümee und freuen uns auf das nächste Jahr! (Text: Christiane Gebauer)

(19.05.2019) Nachwuchs bei den heimlichen Jägern der Nacht

Ende April machten wir während eines spätabendlichen Besuches an unserem Burghofweiher bei Schwabaich eine erfreuliche Entdeckung. Rebecca Müller hörte es als erstes: leises Fiepen aus großer Entfernung – die Rufe einer jungen Waldohreule. Einige Tage zuvor hatte sie bereits einen Altvogel in dem Areal fliegen sehen. Im Mai konnten wir wieder den hohen Bettellauten eines Jungtieres lauschen. Bis dahin unbemerkt siedelte sich im Jahr 2019 ein Waldohreulenpaar am Burghofweiher an und hatte mindestens einen Jungvogel. Eine weitere LBV-Fläche, auf der traditionell Waldohreulen ihre Reviere besitzen, ist das Gennacher Moos. Dort wurden dieses Jahr bereits viermal singende Männchen an zwei verschiedenen Stellen nachgewiesen, und es besteht Brutverdacht. 

Waldohreulen sind dem LBV Augsburg wohl vertraut. Vor zwei Jahren führte er eine flächendeckende Eulenkartierung im Landkreis durch. Im Jahr 2017 fanden die Kartierer 85 Brutpaare, davon 16 mit Jungvögeln. Ihre Verbreitungsschwerpunkte liegen einerseits in kleinen Wäldern des Offenlandes wie dem Wertachtal, dem Lechtal, dem Schmuttertal und der Reischenau. Andererseits besiedeln sie auch in den Westlichen Wäldern Rodungsinseln und Kahlschläge. Im städtischen Bereich treten die Tiere nur vereinzelt auf. Das Gennacher Moos wurde damals von zwei singenden Männchen beansprucht und am Burghofweiher konnte keine Eule gefunden werden. Dr. Hermann Stickroth, der die Aktion wissenschaftlich vorbereitete und leitete, nahm in seiner Auswertung eine Abnahme des Bestandes aufgrund der Intensivierung der Landwirtschaft an. Schauen wir in das Vogelmeldeportal „ornitho.de“, finden sich dort nur wenige Waldohreulenmeldungen. Im Jahr 2018 wurden ein rufendes Tier auf der Königsbrunner Heide und ein Paar im Stadtteil Hochzoll gemeldet. Dazu kommen einige Federfunde von Rebecca Müller. Weitere Jungvögel wurden im Mai dieses Jahres an den Römerseen gefunden. Sie sind eben doch sehr heimlich und zu einer Tageszeit aktiv, an der viele Vogelbeobachter bereits von ihren Touren heimgekehrt sind. Umso mehr freuen wir uns über die Erlebnisse an unseren Flächen. (Text: Christiane Gebauer)

 

(26.04.2019) Auf der Durchreise

Es ist wieder Zugzeit und viele Vögel machen sich auf den Weg in ihre Brutgebiete. Der LBV Augsburg stellt mit seinen Flächen zahlreichen Arten wichtige Rastmöglichkeiten auf ihren anstrengenden und gefährlichen Reisen zur Verfügung; hierzu zählen auch die Wiesenpieper. Sie überwintern als Kurzstreckenzieher überwiegend im Mittelmeerraum und brüten in Deutschland vor allem im Norden. Im Landkreis Augsburg sind sie nur auf der Durchreise. Regelmäßig können wir die etwas zaghaft im Flug wirkenden Pieper im Gennacher Moos, auf den Wasserbüffelweiden bei Allmannshofen, aber auch auf der Feuchtwiese bei Wörleschwang beobachten. Am 7. April versteckte sich etwa ein stattlicher Trupp von ungefähr 20 Tieren im kurzgemähten Schilf des Gennacher Mooses, um - durch einen Rotmilan aufgeschreckt - eine Runde über dem Areal zu drehen. Bei der LBV Exkursion am 13. April zu den Feuchtflächen bei Allmannshofen zeigten sich 10 Wiesenpieper.

Einzelne Tiere treffen wir nicht nur zu den Zugzeiten, sondern auch im Winter bei uns an. So saß zum Beispiel im Februar 2018 ein Wiesenpieper auf einer unserer Wasserbüffelweiden zwischen Eis und Schnee. Was die Brut betrifft, gibt es im Landkreis Augsburg zurzeit nur schlechte Nachrichten. Leider existieren hier aktuell keine Brutnachweise mehr. Vor 20 Jahren waren noch drei Kleinstpopulationen bekannt (siehe „Die Brutvögel von Augsburg im Stadt- und Landkreis und dem angrenzenden Lechtal“, Uwe Bauer). Die Brutbestände sind auch bayern-, deutschland- und europaweit zurückgegangen. In Bayern stehen sie auf der Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“, in Deutschland als „stark gefährdet“. Es bleibt die Hoffnung, dass sich eines Tages doch wieder die zarten Singvögel in unserem Landkreis ansiedeln werden. Hierfür wären die Flächen in Gennach oder bei Allmannshofen durchaus geeignet, da sie innerhalb einer offenen Landschaft feuchte Böden, Gras mit guten Deckungsmöglichkeiten und auch Ansitzwarten für die Tiere bieten. (Text: Christiane Gebauer, BIlder: Ulrich Laakmann)

(04.04.2019) Blumen – für uns und für die Tierwelt

Es ist Frühling und die Gartenbesitzer zieht es hinaus ins Freie, um die Sonne zu genießen und die Beete neu zu bestücken. Bei der Wahl der Pflanzen sollten wir auch die Insekten nicht vergessen, die wichtiger Bestandteil des Ökosystems sind und vielen anderen Tieren als Nahrung dienen. Ein Garten kann beides sein – Erholungsraum für uns und Lebensraum für Tiere. 

Für eine insektenfreundliche Gestaltung sind einheimische Blumen und besonders Wildblumen geeignet, da sie Nahrung und Unterschlupf bieten. Attraktive Pflanzen lassen sich für jeden Standort im Garten finden. An sonnigen, mageren und trockenen Plätzen gedeiht beispielsweise wunderbar der Dost, auch Majoran genannt, auf dem sich auf dem Foto ein Bläuling niedergelassen hat. Er besitzt nicht nur hübsche zartlilafarbene Blüten, sondern kann auch in der Küche zum Würzen vielseitig eingesetzt werden. Die aromatische Pflanze übt eine große Anziehungskraft auf Bienen, Hummeln und Schmetterlinge aus. Feuchte Stellen an Gartenteichen eignen sich zum Beispiel für den Blut-Weiderich, dessen purpurrote Blüten einerseits einen tollen Blickfang bilden und andererseits gerne von Bienen und Schmetterlingen – wie auf dem Foto von einem Zitronenfalter - besucht werden. Die Pflanze selbst ist für die Raupe des Nachtpfauenauges eine wichtige Nahrungsquelle. 

Wer noch Tipps für eine naturnahe Gestaltung seines Gartens benötigt oder nach Ausstattung sucht, kann einen Blick auf die Homepage des LBV in Bayern werfen. Der Ratgeber dort informiert über unterschiedlichste Themen im Bereich Garten. Wir können Interessantes über Bepflanzung, Gartenteiche, Trockenmauern, Kompost usw. erfahren. Im Naturshop werden schließlich Utensilien wie Naturschutzerde, Wildblumensamen, Nistkästen, Insektenhotels und vieles mehr angeboten. (Text: Christiane Gebauer, Bilder: Ulrich Laakmann)

(17.03.2019) Besuch bei der Jahrestagung der Südbayerischen Fledermausschützer

Am Samstag den 16.03.2019 machten wir uns als kleine Gruppe von Mitgliedern des LBV Augsburg nach München auf, um die jährliche Fledermaustagung zu besuchen. Die von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz Südbayern organisierte Veranstaltung bot in zahlreichen Vorträgen viele interessante Details aus dem Leben der spannenden Tiere. Wir konnten beispielsweise erfahren, wie die Insektenjäger die Rufe auch anderer Fledermausarten nutzen, um Insektenschwärme zu lokalisieren. Andere Themen waren die Bedeutung von Viehställen für die Jagd oder die Öffentlichkeitsarbeit im Internet. Viele praktische Tipps konnten wir dem Vortrag zur Schaffung von Baumhöhlen – eine gute Alternative zu Fledermauskästen – entnehmen. Wir haben einiges gelernt und zahlreiche Eindrücke mitgenommen. 

Welche Rolle spielen die Jäger der Nacht eigentlich im LBV Augsburg? Die Kreisgruppe engagiert sich zum Beispiel im Fledermausschutz, indem sie den Tieren zwei gepachtete Bierkeller als Winterquartiere zur Verfügung stellt. Im Februar 2019 bot sich Mitgliedern die Möglichkeit, den Bierkeller bei Altenmünster zu betreten und einen neugierigen Blick auf schlafende Große Mausohren und Braune Langohren zu werfen. Jagende Tiere können bei den angebotenen Führungen zum Thema „Fledermaus“ erlebt werden. Wer neugierig ist, sollte sich den Beleuchtungsabend am 27. Juli im Botanischen Garten oder die Fledermausnacht am 24. August vormerken. Ganz nah können Interessierte den geheimnisvollen Insektenjägern kommen, wenn sie sich an der NistkastenAG beteiligen. Im Stadtwald hängen zahlreiche Fledermauskästen, die im Zuge der jährlichen Kontrollen geöffnet werden. Anfang November 2018 entdeckten wir beispielsweise zwei Große Abendsegler in einem Kasten, die uns mit ihren schwarzen Knopfaugen aus rotbraun glänzendem Fell anschauten und den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. (Text: Christiane Gebauer, Bilder: Rebecca Müller)

(06.03.2019) Die Kormoran-Schlafplatzzählung

Von September bis April finden die winterlichen Schlafplatzzählungen der Kormorane statt, die der LBV im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Umwelt durchführt. 

Die Tiere sind in Bayern seltene Brutvögel. Im Winter treten sie bei uns jedoch häufiger auf, was zu Konflikten mit der Teichwirtschaft, den Anglern und der Berufsfischerei führte. Die grundsätzlich durch die EU-Vogelschutzrichtlinie geschützten Vögel dürfen in Bayern seit 1996 über eine artenschutzrechtliche Ausnahmeverordnung bejagt werden. Der Abschuss ist vom 16. August bis 14. März im Umkreis von 200 m um Gewässer außerhalb von Naturschutzgebieten, Nationalparken und europäischen Vogelschutzgebieten erlaubt. Um im Spannungsfeld zwischen Fischerei und Naturschutz eine verlässliche Datengrundlage zu besitzen, werden sowohl die Brutvögel als auch die Vögel im Winter an ihren Schlafplätzen regelmäßig gezählt. 

Im Landkreis Augsburg gibt es im Winter 2018/2019 drei offizielle Schlafplätze. Die Kreisgruppe Augsburg kümmert sich seit Dezember 2018 um einen kleinen nur sporadisch genutzten Schlafplatz im Norden des Landkreises. Zusätzlich suchen Freiwillige noch am Burghofweiher bei Schwabaich nach dem urzeitlich anmutenden Fischjäger, da in der Vergangenheit auch dort einige Kormorane genächtigt haben. 

Zu welchen Ergebnissen führten bisher die Zählungen? Die Winterbestände schwanken in Bayern um 6.000 Tiere, gleichzeitig werden durchschnittlich 6.800 geschossen, im Winter 2016/2017 sogar 11.061. Ein Zusammenhang zwischen Bejagung und bayerischem Winterbestand ließ sich nicht ableiten. Es zeigte sich jedoch eine Veränderung der Koloniegröße. Große Kolonien splitterten sich zugunsten kleiner und kleinster auf.

(Text: Christiane Gebauer; Bilder: Ulrich Laakmann)

(20.01.2019) Die Feldlerche - der Vogel des Jahres 2019

Bereits ab Januar, Februar treffen die ersten Feldlerchen aus ihren Winterquartieren bei uns ein und erfreuen uns mit ihrem ausdauernden Gesang. Die Männchen steigen in einem Spiralflug bis 400 m hoch in die Luft, um ihren mit Imitationen angereicherten Fluggesang „stehend“ vorzutragen und sich anschließend mit ausgebreiteten Flügeln und gefächertem Schwanz Richtung Boden gleiten zu lassen. Leider können wir dieses Ereignis immer seltener genießen. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam es zu Bestandsrückgängen in ganz Mitteleuropa. Auch in Deutschland sank die Anzahl der Brutpaare, wobei nicht mit einer Trendwende zu rechnen ist. Der Vogel des Jahres steht deutschland- und bayernweit auf der Roten Liste als gefährdet.

 

Wie kam es zu dieser Entwicklung? Feldlerchen besiedeln offene Lebensräume wie Acker- und Grünlandflächen und sind dadurch eng an die Landwirtschaft gebunden. Im Ackerbau änderte sich in den letzten Jahrzehnten die Art der Flächennutzung. Es werden weniger Sommer-, dafür mehr Wintergetreide, Raps und Mais angebaut. Gleichzeitig gehen Brachen und Grünland zurück. Feldlerchen benötigen an ihren Brutplätzen eine Vegetationshöhe von 20 bis höchstens 50 cm, wobei lückige Flächen vorhanden sein sollten. Wintergetreide wächst im Frühjahr schnell dicht und hoch, so dass die Vögel nur eine Brut, ihre zweite und dritte jedoch an solchen Standorten nicht aufziehen können. Ein Umzug für die Zweitbrut auf Sommergetreide ist wegen fehlender Flächen meist nicht möglich. Zusätzlich vernichten Pestizide als Nahrung wichtige Wildkräuter und Insekten.

 

Was können wir für die Feldlerche tun? Die Förderung der extensiven Landwirtschaft, die Anlage von Saumbiotopen und von sogenannten „Lerchenfenstern“ in Getreidefeldern sind gute Möglichkeiten. Die Stadt Augsburg hat im Jahre 2009 in der Augsburger Biodiversitätsstrategie ihre besondere Verantwortung zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt dargelegt und Ziele auch für Ackerfluren aufgestellt. Die Ernennung der Feldlerche zum Vogel des Jahres 2019 rückt den gesamten Lebensraum Acker mit vielen charakteristischen Tier- und Pflanzenarten beispielsweise dem Rebhuhn und der Wachtel, dem Feldhasen, zahlreichen Ackerwildkräutern und Insekten wieder stärker ins Bewusstsein. Es bietet sich in diesem Jahr ein besonderer Anlass, Rückschau zu halten und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Welche Ziele haben wir in Augsburg bereits erreicht? Welche Maßnahmen können nicht nur im Stadtgebiet, sondern im gesamten Landkreis zur Förderung des Lebensraumes Feldflur und damit der Feldlerche noch umgesetzt werden? Es warten weiterhin zahlreiche Herausforderungen und Aufgaben auf uns, um in unserer Landschaft die biologische Vielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen zu schützen und zu erhalten. (Christiane Gebauer)

(14.01.2019) Die LBV Musterfutterstelle im Botanischen Garten in Augsburg TV

Jetzt hat uns der Winter doch noch im Griff. Und prompt ist auch an den Futterstellen was los. Gute Chancen also, Buntspecht und Eichhörnchen mal ganz nah zu beobachten, ohne die warme Stube verlassen zu müssen.

 

Augsburg TV war zur Berichterstattung über die „Stunde der Wintervögel“  an unserer Musterfutterstelle im Botanischen Garten. Die Aufnahmen vom Buntspecht und den Erlenzeisigen sind dort entstanden:

 

www.augsburg.tv/mediathek/video/schwaben-stunde-der-wintervoegel/

 

Einen Großteil ihrer Zeit verbringen unsere Vögel nun aber aufgeplustert ohne sich groß zu bewegen. Energiesparen ist angesagt. Für den Grünspecht ist Schneebedeckung schon eher ein Problem. Um an seine Ameisen zu kommen, muss er den Schnee mit schlenkernden Schnabelbewegungen erst mal wegräumen.

(Martin Trapp)