Aktuelle Berichte und Informationen 2021

16.04.2021 Kurzfristig noch Gartenbewerter*innen für vogelfreundliche Gärten gesucht

Liebe Aktive der Kreisgruppe Augsburg,

 

wer von Ihnen hat Spaß am Thema nachhaltiges und naturnahes Gärteln? Haben Sie vielleicht auch Lust, den Menschen die Bedeutung eines naturnah gestalteten Umfelds zu vermitteln? Seit kurzem gibt es nämlich einen neuen Arbeitskreis im LBV, der sich ganz diesem oft unterschätzten Thema verschrieben hat. In diesem Zusammenhang ist die Idee geboren, in Kooperation zwischen LBV und dem Bayerischen Artenschutzzentrum des Landesamts für Umwelt „vogelfreundliche Gärten“ zu prämieren. Hierfür sucht der LBV noch Aktive, die Lust haben, Gärten auf ihre Vogel- und Naturfreundlichkeit zu prüfen. Ausgezeichnete Gärten erhalten eine Plakette von LBV und Artschutzzentrum. Damit soll natürlich das Bewusstsein für Artenvielfalt im eigenen Garten und auf dem Balkon gefördert werden – denn jeder kann etwas für den Erhalt der Natur beitragen.

 

Für (zugegebenermaßen) Kurzentschlossene, die Spaß am Thema naturfreundlich Gärteln mitbringen und Lust haben, im Sommer mehrere Gärten im Landkreis zu besuchen und anhand fester Kriterien zu bewerten, gibt es kommende Woche zwei Schulungstermine zur Wahl: Am Dienstag, 20.4. oder wahlweise am Donnerstag, 22.4. um jeweils 19 h. Wer Lust und Interesse hat, „Gartenbewerter*in“ im Landkreis zu werden, kann sich gerne noch rasch anmelden. Da die Bewerter*innen im Zweierteam unterwegs sind, kann man auch noch Freunde oder Bekannte ansprechen und die Schulung gemeinsam besuchen. Interessenten wenden sich bitte direkt an Anke Brüchert: anke.bruechert@lbv.de, 09174/4775-7013.

Den Zugangslink gibt es dann nach der Anmeldung.

 

Viele Grüße und ein schönes, erholsames Wochenende!

Dagmar Blacha von der Geschäftsstelle Augsburg

05.03.2021 Aktuelles aus der Kreisgruppe

Liebe Mitglieder und Freunde des LBV Augsburg,

 

Alles spricht gerade von Inzidenzwerten, für Naturschützer ist der Beginn der Vogelbrutzeit die entscheidendere Grenze. Holzarbeiten müssen bis Ende Februar erledigt sein. Deswegen haben wir diesen Monat eine große, schiefstehende Kastanie, von der bereits ein großer Ast abgebrochen war und die unseren Fledermauskeller Blankenburg zu beschädigen drohte, fällen lassen.

Vielen Dank an die Gemeinde und an die untere Naturschutzbehörde, die uns zum einen mit einer Ampelregelung während der Fällung, zum anderen bei der Finanzierung ganz unkompliziert weiterhalfen! Dass unsere ehemaligen Bierkeller in Blankenburg und in Altenmünster ihrer Funktion als Überwinterungsquartier für Fledermäuse gerecht werden, konnten wir aktuell bei einem Kontrollgang mit Anika Lustig von der Fledermauskoordinationsstelle Südbayern feststellen. Die nachstehenden Fotos zeigen Mausohren, die einen passenden Hangplatz gefunden haben. Am Kondenswasser im Fell lässt sich die hohe Luftfeuchtigkeit ablesen, eine wichtige Voraussetzung, um die Tiere während dem Winterschlaf vor Austrocknung zu schützen

Auf dem Bild unterhalb sieht man mal ein Braunes Langohr, meist unfotografierbar, da sich diese Art in die engsten Ritzen im Mauerwerk reinquetscht und nur beim sorgfältigen Ableuchten mit der Taschenlampe zu entdecken ist. Dieses Exemplar aber hat unser Ersatzquartier angenommen, eine Styroporplatte mit wellblechartigem Kunststoffüberzug, so eng , wie es Langohren mögen, aber, ätsch: durchsichtig, zur Freude von Fledermauszählern also nicht wirklich ein Versteck. Die langen Ohren sieht man trotzdem nicht. Wenn sich ein Langohr bequem einrichtet, klemmt es die Ohren unter die Achseln und schon sind Temperatur- und Feuchtigkeitsverluste minimiert. Dabei wird der Ohrdeckel (Tragus) sichtbar, Hautlappen, die auf dem Bild kleine Ohren vortäuschen.

Mit der Heckenpflege auf unserer Hangwiese bei Biberbach haben wir wieder einen Landwirt beauftragt. Auf dem nachstehenden Foto ist der momentane Zustand des Heckenteils ersichtlich, das letztes Jahr auf Stock gesetzt worden war. Hier sprießt es bereits wieder kräftig. Dieses Jahr war ein weiterer Heckenabschnitt fällig und unsere Obstbäume erhielten einen Pflegeschnitt. Den Feldsperlingen scheint es zu gefallen, wobei der Wohnungsbezug wohl noch ausdiskutiert werden muss. Für unsere Aktiven blieb in den letzten Wochen trotzdem genug zu tun, pandemiebedingt leider nur in Kleinstgruppen.

In Gennach musste unser Birkenwäldchen in seine Grenzen verwiesen werden, der Nachbarlandwirt hatte nämlich festgestellt, dass es immer weiter in seine Wiese reinwuchert. Am Weidacher Weiher stand sowohl Schilfmahd als auch Heckenpflege an. Unsere Sandgrube Bachern bietet nach wie vor ein reiches Betätigungsfeld für Leute mit Motorsägeschein. Weitere Holzarbeiten fielen in unserem Teichgebiet Schwabaich, in unserer Tongrube Glon und im Biotop Bonstetten an.

Gerade herrscht eher Frühlingsstimmung, auch in der Vogelwelt. Aber beim Rückblick auf die letzten 4 Wochen bleibt mir doch der viele Schnee im Gedächtnis. Unser Grünspecht vor dem Wohnzimmerfenster wusste zwar noch den Standort des Ameisennestes, musste aber erst mal kräftig Schnee schippen. So wie Amseln im Laubhaufen die Blätter umdrehen, schleuderte er mit seinem Schnabel den Schnee weg, um dann die Ameisen als Tiefkühlkost aus dem Boden klauben zu können. Es gäbe noch viel zu berichten, aber ich belasse es hier bei 3 weiteren Winterbildern und verspreche stattdessen, mich bald wieder zu melden, denn am 17. März folgt schon unser nächster Online-Vortrag (Felix Pokrant über unsere heimischen Amphibien).

 

Mit besten Grüßen

 

Martin Trapp 

Gerhard Höret - ein Nachruf

Überrascht und bestürzt haben wir vom Tod unseres Schleiereulenexperten Gerhard Höret erfahren. Gerhard war nicht nur einer der Leiter unserer Schleiereulen-AG, sondern auch einer der Gründungsväter. Seit 1988 hat er sich Jahr für Jahr um den Schutz dieser so attraktiven wie heimlichen Vogelart gekümmert.  Ob es ohne Gerhard Höret Schleiereulen im Raum Augsburg geben würde? Bestimmt nicht so viele, und ganz bestimmt wüssten wir kaum etwas davon.

 

Die Initialzündung kam wohl aus dem Unterallgäu. Dort hatte sich seit 1985 die LBV Kreisgruppe erfolgreich um eine Verbesserung des Schleiereulenbestandes gekümmert. Bald war der Kontakt nach Augsburg hergestellt, auch hier wollte man die für die Schleiereule passenden Lebensräume identifizieren und dort gelegene Scheunen mit geeigneten Nistmöglichkeiten ausstatten. Das Datum der konstituierenden Sitzung der Schleiereulen-AG im LBV Augsburg ist überliefert: es war der 24.2.1988. Gerhard Höret, der das Aussterben dieses hübschen Nachtvogels im Augsburger Raum unbedingt verhindern wollte, konnte weitere Leute um sich scharen (neben seinem Sohn Michael noch Andreas Klughardt, Hubert Klingler, Manfred Lang, Arnulf Wambach, Werner Burkhart, Wilhelm Rottenegger, Andreas Müller, später noch Wolfgang Klimm), viele davon blieben bis heute diesem Engagement treu. Bald schon kümmerte man sich um über 100 Nistkästen, wobei die erste erfolgreiche Brut 1989, in einem von Gerhard betreuten Nistkasten bei Ellgau, bestimmt besonders in Erinnerung blieb.

 

Gerhard Höret interessierte sich nur für diese eine Vogelart, er war im LBV stets zur Stelle, wenn es um praktischen Naturschutz ging und half bei vielen Landschaftspflegeeinsätzen mit. Heute freuen wir uns über unsere Streuobstwiese bei Biberbach. Hätte dort nicht ausgerechnet die Schleiereulengruppe am 25.11.1989 30 Obstbäume gepflanzt, wäre es heute nur eine nackte Hangwiese. Eine nette Anekdote beweist, mit wieviel Herzblut Gerhard im ehrenamtlichen Naturschutz tätig war und wie gerne er anderen davon erzählte: zu seinem 50. Geburtstag schenkten ihm seine Arbeitskollegen ihre Mithilfe bei einem Arbeitseinsatz auf dieser Streuobstwiese.

 

Der Schleiereulenbestand im Augsburger Raum gilt heute als gesichert bei allerdings starkem jährlichem Auf und Ab der Brutzahlen, abhängig von der Mäusepopulation. Da dieser Vogel die mardersicheren Nistkästen anstelle eines ungeschützten Aufenthalts in der Scheune eindeutig bevorzugt, erbringen die alljährlichen Nistkastenkontrollen verlässliche Zahlen zum Bestand dieser Art in unserer Region. Wir werden uns im LBV Augsburg dabei immer mit großer Dankbarkeit an Gerhard Höret erinnern und freuen uns sehr, dass sein Sohn und sein Neffe diese Arbeit weiterführen werden.

 

Martin Trapp

(02.02.2021) Aktuelles aus dem LBV

Liebe Mitglieder und Freunde des LBV Augsburg, 

 

jetzt wissen wir es also: wir Deutsche sammeln Klopapier, unser Lieblingsvogel ist die Stadttaube. Wobei, am Vogel lässt sich vielleicht noch was drehen. Zum 50. Jubiläum dürfen alle Menschen in Deutschland ihre Stimme für den Vogel des Jahres 2021 abgeben. 307 Arten standen zur Auswahl, 10 haben es nun in die Endausscheidung geschafft. Die meisten Stimmen bekam zwar die Stadttaube, aber in der Endwahl starten alle wieder bei Null. Rotkehlchen, Amsel, Feldlerche, Goldregenpfeifer, Blaumeise, Eisvogel, Haussperling, Kiebitz oder Rauchschwalbe könnten es noch auf das Siegerpodest schaffen. Also bitte unbedingt mitmachen: www.vogeldesjahres.de (bis 19.3.). 

 

Auf meine letzte Mail, in der die Wertach bei Göggingen eine Hauptrolle spielte, bekam ich viele wunderschöne Eisvogelbilder zugesandt. Stellvertretend hier eine Aufnahme von Herbert Huber: 

Übrigens muss man nicht unbedingt an der Gögginger Brücke parken. Auch an der Inninger Wertachbrücke gibt es Vögel. Momentan überwintern viele Bergpieper an unseren Flüssen. Im Sommer bevölkern sie die Bergwiesen, im Winter weichen sie so gut es geht dem Schnee aus. Auf dem Bild von Herbert Huber sieht man doch sofort, dass Bergpieper keine Schneefans sind:

Unweit der Inninger Brücke habe ich im Schneetreiben diese Bekassine gesehen. Hat die nicht einen phänomenal langen Schnabel?

Den Vogel abgeschossen hat aber mal wieder Rebecca Müller, unsere Fachfrau für die echten Raritäten. Entdeckt sie doch tatsächlich eine Zwergschnepfe an der Wertach, ein Brutvogel der nordischen Taiga. Wie man auf dem Belegfoto durchaus erkennen kann, ist sie kleiner als meine Schneekassine, hat einen viel kürzeren Schnabel und ein etwas anderes Kopfmuster.

Momentan ist eine gute Zeit für Greifvogelbeobachtungen. Wobei nicht immer klar ist, wer hier 

eigentlich wen beobachtet:

Beim Turmfalken spürt man regelrecht die Kälte. Dick aufgeplustert versucht er, ein wärmendes Luftpolster aufzubauen. 

Sehr viel schwerer macht es dem Vogelbeobachter die Wasserralle. Sowohl an der Inninger als auch an der Gögginger Brücke hält sich ein Exemplar auf. Nur selten wagt sie sich aus der Deckung. Freie Flächen werden im typischen Flug mit hängenden Beinen überwunden.

Zum Schluss weiten wir nochmal unseren Blick auf das große Ganze. Sarah Wiener und unser 

Landesvorsitzender auf you tube: https://youtu.be/-EsV907zc4I. Keine Sorge, keine Kochshow. 

 

Mit besten Grüßen 

Martin Trapp 

Vorsitzender LBV Augsburg 

(10.01.2021) Neujahrsgruß des LBV Augsburg

Momentan bleibt uns nicht viel außer Lesen, aus dem Fenster schauen und ab und zu spazieren gehen. Auf diesen Lesestoff dürfen Sie sich aber schon mal freuen: Das "Flugblatt", unser Augsburger Jahresheft, ist gerade fertiggeworden und geht nun in Druck. Ganz unterschiedliche Leute aus unserer Kreisgruppe haben Artikel beigesteuert, die von Bernd Achtnicht wieder wunderbar in Szene gesetzt wurden. 36 Seiten so vielfältig, wie es unsere Naturschutzthemen und unsere Aktiven nun mal sind. Bald bei Ihnen im Briefkasten oder im Maileingang.

 

Bis dahin empfehle ich den Blick aus dem Fenster. Bei mir saß heute der Grünspecht davor:

Die nächste Steigerung ist dann rausgehen.

Ich hätte da einen Tipp: die Wertach in Göggingen. Okay, das ist nicht wirklich ein Geheimtipp. Aber man sieht hier mit die schönsten Vögel von Augsburg. Und die sind Leute gewöhnt und lassen sich nicht stören. Wer an der Kleingartenanlage am Gögginger Schlauchwehr parkt, findet schnell die vom Landschaftspflegeverband zusammen mit uns gestaltete Wasseramseltafel. Und meist hält sich dort unten auch die Wasseramsel auf. Momentan singt sie außerdem. Wer die Zweige am gegenüberliegenden Ufer mustert, entdeckt oft den Eisvogel. Entlang der Fischtreppe (mit Nistkasten unserer Wasseramsel-AG am Einlass) kommt man zur Brücke und blickt auf die Biberburg an der Einmündung des Diebelbaches. Egal ob man nun die linke oder die rechte Flussseite wählt, in jedem Strauch kann der Eisvogel ansitzen. Im Winter entdeckt man die bunten Vögel besonders leicht, mein Exemplar (linkes Foto nachstehend) ließ sich an Neujahr nicht mal vertreiben, als Leute unmittelbar vorbeigingen. Wozu auch, wenn die nichts merken. Herbert Huber war am selben Tag eine Brücke weiter in Inningen und hat dort ebenfalls sein Neujahrsexemplar ablichten können (rechtes Foto nachstehend). Man kann aber auch zur B17-Brücke gehen, zur Kulperhütte oder zur Ackermannstraße, eigentlich sitzen die Eisvögel überall an der Wertach :-). 

Die hübschen Pfeifenten dagegen findet man nur im Bereich südlich der Wellenburger Straße, eine echte Besonderheit unter unseren Wasservögeln, Wintergäste aus dem Norden:

Auch ein Blick auf die Schnatterenten lohnt - nicht gerade farbenfrohe, aber apart gemusterte Tiere. Erstaunlich viele Schnatterenten halten sich hier an der Wertach auf, die meisten werden uns im Frühjahr wieder verlassen. 

Graureiher warten geduldig auf Beute, mit ihren Schmuckfedern wirken sie, als hätten sie sich für den Winter einen warmen Umhang umgelegt (linkes Foto nachstehend). Auch Silberreiher (rechts Foto nachstehend) fischen hier gerne, beide Reiherarten beweisen momentan aber alternativ auf der Feldflur, dass sie gute Mäusejäger sind. 

Wer für den Rückweg die westlich angrenzende Feldflur bei Neubergheim wählt, begegnet möglicherweise dem schon seit Wochen dort verweilenden Raubwürger. Dieser nordische Gast,  der ein bisschen wie die Miniaturausgabe einer Elster wirkt, ist ein Verwandter des Neuntöters (die haben alle so schlimme Namen).

Einen ersten Eindruck von der Wertach bei Göggingen bekommt auch, wer am Montag Augsburg TV schaut. Für den Nachrichtenblock, der mehrfach wiederholt wird, ist ein Beitrag über unsere Wintervögel geplant. Oder man wählt diesen Link https://youtu.be/e6eKwQq-nqU. 2020 wäre das 25jährige Jubiläum des Landschaftspflegeverbands gewesen,  bei dem auch wir Mitglied sind. Coronabedingt fielen alle Veranstaltungen aus, das Grußwort wurde aber genau an der erwähnten Wasseramseltafel und am Diebelbach aufgenommen.

 

Auch wenn gerade keine Treffen stattfinden können, ist unsere Kreisgruppe nicht in den Winterschlaf gefallen. Anfang Dezember haben Willi, Marianne und Ralf auf unserer Feuchtwiese Reinhartshausen Bereiche gemäht, die der Landwirt mit seinem Traktor nicht erreichen kann:

2020 haben wir von Kreuzottervorkommen im Tal des Anhauser Baches erfahren, unweit unserer Fläche. Wir legen nun in Absprache mit der Naturschutzverwaltung Versteckmöglichkeiten und Sonnplätze an, vielleicht nehmen die Schlangen die Einladung an.

 

In Schwabaich war im Dezember ein Bagger im Einsatz, um Undichtigkeiten an den Dämmen abzustellen:

Rund um den Jahreswechsel haben sich Dietrich und Willi um eine Dachrinne für den Ziegenstall in unserer Tongrube Glon gekümmert. Beim eigentlich aufwändigen und nicht ganz billigen Bau des Stalles hatten wir nicht daran gedacht, vor allem die Rückwand war wegen ablaufendem Wasser daher oft dauerfeucht. Die Dachrinne wird die Lebensdauer des Stalles jedenfalls kräftig verlängern:

Eine  besonders interessante Maßnahme konnten wir letzte Woche einen Tag vor Schneefall noch umsetzen. In Wörleschwang wurden im Flachteich auf unserer Feuchtwiese die Wurzelstöcke des von uns 2020 abgesägten Aufwuchses mit einem Raupenbagger mit Roderechenaufsatz entfernt. Nicht ganz billig, aber schonend und effektiv, 70 % der Kosten übernimmt der Staat. Jetzt ist die Seige wieder attraktiv für Amphibien, aber auch als Nahrungsbiotop für die unweit auf der Kirche nistenden Weißstörche interessant.

Ich wünsche Euch und Ihnen, dass 2021 ein gutes Jahr wird, dass es für jeden Gesundheit bereithält und irgendwann auch wieder Aktivitäten und Vereinsleben zulässt. Wir werden uns bestimmt bald wieder melden, wenn weiterhin keine Treffen möglich sind, wollen auch wir zur zweitbesten Möglichkeit Online-Vortrag greifen.

 

Mit besten Grüßen

Martin Trapp